Ende der 1960er Jahre entwickelte Clark ihre ersten Gruppenperformances, die sie ab 1972 während eines Lehraufenthaltes an der Pariser Sorbonne mit ihren Studierenden weiter erprobte. Mithilfe von elastischen Objekten aus Plastikfolien, Gumminetzen oder Fäden wurden die Teilnehmenden zu interaktiven, gemeinschafsstiftenden Aktionen angeregt. Clarks Rolle als Künstlerin bestand im Unterbreiten von Vorschlägen, die die Gruppe experimentell umsetzte. Das Zusammenspiel der Körper im Raum erzeugte nach Auffassung von Clark temporäre, organische Kunstwerke, die sie Estruturas Vivas (Lebende Strukturen) oder Arquiteturas Biológicas (Biologische Architekturen) nannte. Die gemeinschaftlichen Erfahrungen haben die Bildung eines Corpo Coletivo (Kollektivkörper) zum Ziel, der für Clark einen den Körper und den Geist einschließenden Veränderungsprozess in Gang setzte. Es enstand eine ganzheitliche Identität, in der das Objekt zum Subjekt wird.
Performer*innen: Fred Gehrig (assistant director), Haluk Mirac Aykın, Franck Bordese, Julia Cardoso Espindola , Vanessa Cokaric , Giuliana Corsi , Peti Costa, Ini Dill, Elly Fujita, Barbara Gamper, Achim Krämer , Niv Nowbakht, Jota Ramos , Lola Rubio, Miguel de Sousa, Valerie Renay , Dianna Jacksan Manzamussa, Cian McConn, Francisco Bejarano Montes de Oca, Mariateresa Molino, Rui Jun Yeh (Trudie)
donnerstags 17:30 bis 19:30 Uhr
sonntags 12 bis 14 Uhr
Während der Laufzeit der Ausstellung werden verschiedene Performances von Performer*innen in der Ausstellung aktiviert.
Die Teilnahme ist kostenfrei mit gültigem Eintrittsticket.
Die Start- und Endzeiten können sich geringfügig verändern.