Celestia Arc Ensemble Berlin
Jürgen Grözinger, Leitung
Terry Rileys „In C“ (1964) ist ein Klassiker der Minimal Music und eines der ersten Werke dieser Musikrichtung. Das Stück besteht aus 53 kurzen musikalischen Phrasen mit einer Spielanweisung des Komponisten, laut der jede Phrase beliebig oft wiederholt werden kann – jede/r Musiker*in kann selbst entscheiden, wann er oder sie zur nächsten Phrase übergeht. Durch die Überlagerung der Phrasen, die durch das unterschiedliche Fortschreiten der Spieler*innen bewirkt wird, entsteht ein polyphoner und polyrhythmischer Klangraum.
Jürgen Grözinger, Gong
In dem Solo für Perkussionist*in „Having never written a note for percussion“ (1971) von James Tenney werden die Prinzipien der Minimal Music auf reine Klangdauer und Resonanz fokussiert. Eine kontinuierlich anwachsende und abfallende Lautstärke erzeugt Vibrationen, Obertonstrukturen und räumliche Wahrnehmungseffekte.
Das Ensemble „Celestia Arc“ wurde eigens für dieses Projekt zusammengestellt und besteht aus namhaften Musiker*innen der freien Berliner Jazz- und der Neuen-Musik-Szene.
Jürgen Grözinger ist ein in Berlin lebender Musiker, Komponist, Kurator, DJ und Klanginnovator, dessen Arbeit klassische Percussion, zeitgenössische Musik und immersive Klangwelten miteinander verbindet.
Eintritt frei; keine Anmeldung erforderlich
Anlässlich seines 30. Jubiläums knüpft der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart an eine Tradition des Museums an: Schon zur Eröffnung des Hauses 1996 fanden Konzerte zeitgenössischer Musik im Hamburger Bahnhof statt. Mit Werken der Komponisten Terry Riley, James Tenney und Steve Reich präsentiert der Hamburger Bahnhof an zwei Abenden in der Historischen Halle des Museums drei herausragende Kompositionen der Minimal Music.
In Zusammenarbeit mit Freunde* Guter Musik Berlin e. V.
Ermöglicht durch Gerd de Vries