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Die Textilproduktion im KZ Ravensbrück begann bereits 1939. Mit der Einrichtung der Texled, einem SS-eigenen Unternehmen, und deren Verlegung von Dachau nach Ravensbrück 1941 wurden die dortigen Textilwerkstätten zu einem führenden Standort für das Weben, Schneiden, Nähen und Reparieren. Produziert wurden Häftlingskleidung für alle Konzentrationslager und Uniformen für SS und Wehrmacht sowie für die weibliche Wachmannschaft des KZ. Zeug*innenaussagen und Firmenberichte belegen die zunehmend gewalttätigen Arbeitsbedingungen in den Werkstätten. Es werden die Zwangsarbeit und die Gewaltgeschichte der Uniformproduktion thematisiert, aber auch die wirtschaftlichen Strukturen und deren Kontinuitäten bis in die heutige Zeit.
Referentin: Dominique Hurth, Berlin
Kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich.
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