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Porzellan und Musik: Was haben Gitarren und Teetassen gemeinsam? – Ein Familiennachmittag

Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen im Dialog

Termin:
Sa 11.09.2021 12:00 Uhr - 17:00 Uhr
Ort:
Kunstgewerbemuseum
Angebot:
Öffentliche Führung | Konzert / Familien
Anmeldung:
nicht erforderlich

Weder Gitarre noch Teetasse haben ihre Wurzeln in Europa. Fragt man nach dem Ursprung vieler uns heute ganz gebräuchlicher Musikinstrumente, so landet man zumeist im Orient, oder auch Mittelasien. Gitarrenförmige Instrumente sind in Indien und im heutigen China bereits im 2./3. Jahrhundert n.Chr. belegt. Die Laute sowie das Rebec, der Vorläufer unserer heutigen Violinen, stammen aus dem arabischen Raum und gelangten mit der arabischen Eroberung der iberischen Halbinsel nach Europa.

Ganz ähnlich verlief die Verbreitung der Fayencetechnik: von Ägypten und Persien über Spanien nach Italien. Der Weg des Porzellans führte von China über Holland nach Sachsen. Auch Tee, Kaffee und Schokolade haben außereuropäische Wurzeln. Direkt vor den Originalen in den beiden Museen gehen Museumsvermittler*innen und Kurator*innen der Frage nach den Ursprüngen der Dinge nach und begeben sich dabei auf eine kleine Reise um die Welt.

Geeignet für Kinder ab sechs Jahren mit ihren Familien.
Der Familiennachmittag beginnt im Musikinstrumenten-Museum mit Klangbeispielen und findet seine Fortsetzung im Kunstgewerbemuseum.


Das Kunstgewerbemuseum und das Musikinstrumenten-Museum sind direkte Nachbarn am Kulturforum. Auch ihre Sammlungen weisen zahlreiche Berührungspunkte auf. Die Veranstaltungsreihe "Porzellan und Musik" bringt Kunstwerke und musikalische Klänge zusammen: Konzerte direkt vor den Originalen mit Erläuterungen, Tandemführungen und ein Familiennachmittag mit Ausprobierstationen und Mitmachkonzert finden vor Originalen in beiden Häusern statt.

Eine Veranstaltungsreihe des Kunstgewerbemuseums und des Musikinstrumenten-Museums, gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.