Diskussionsteilnehmer: Martin Maischberger (Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin), Michael Falser (Universität Heidelberg), Hanno Hochmuth (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
Moderation: Catalina Heroven und Romina Dümler (Projekt Weitwinkel – Globale Sammlungsperspektiven, Team Museumsinsel)
Portale, wie wir sie auf der Museumsinsel und rund um den Lustgarten finden, sind mehr als repräsentative, symbolträchtige Durchgänge bedeutsamer historischer Gebäude: Sie markieren Übergänge in andere Zeiten, verbinden kulturelles Erbe mit der aktuellen Stadtgesellschaft, sind Zeugen der wechselhaften Architektur- und Sammlungsgeschichte Berlins sowie der sich wandelnden politischen Machtverhältnisse.
In diesem Podiumsgespräch gewähren Martin Maischberger (Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin), Michael Falser (Universität Heidelberg) und Hanno Hochmuth (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) Einblicke in den Entstehungskontext sowie die historische und politische Bedeutung von drei Portalbauten: das Propylon zum Athenaheiligtum von Pergamon im Pergamonmuseum, das mehrfach vervielfältigte indische Sanchi-Tor, von dem sich die neueste Replik gegenüber der Museumsinsel auf der anderen Seite des Lustgartens befindet, sowie das Portal IV des rekonstruierten Schlosses (und heute ein Nord-West-Eingang des Humboldt Forums), dessen Original Teil des benachbarten Staatsratsgebäudes ist.
Die Veranstaltung findet anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung des Alten Museums (1825) statt.
Eintritt frei. Anmeldung erbeten.