Sachsen-Anhalt als Präzedenzfall für die Bundespolitik?
Der Termin richtet den Blick auf Akteur*innen aus Sachsen-Anhalt: Wie arbeiten Provenienzforschung und Politische Bildung unter den kulturpolitischen Bedingungen der letzten Jahre? Welchen Entwicklungen und politischen Angriffen sind beide Felder ausgesetzt? Dr. Anette Müller-Spreitz, verantwortlich für die Koordinierungsstelle Provenienzforschung beim Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V., und Meik Reichel, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung, geben Einblicke in ihre Arbeitsbereiche sowie bestehenden Formen der Zusammenarbeit. Im Gespräch mit Prof. Dr. Regina Bittner, Leiterin der Akademie der Stiftung Bauhaus Dessau, erörtern sie die kulturpolitische Situation vor und nach der Wahl, erprobte Strategien der Selbstbehauptung sowie mögliche Allianzen.
Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.
Eintritt und Teilnahme kostenfrei.
Um Anmeldung wird gebeten.
Dieser Termin wird hybrid stattfinden.
Politische Bildung und Provenienzforschung unter kulturpolitischem Druck.
Sachsen-Anhalt als Präzedenzfall für die Bundespolitik?
Mi 23.09.2026 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Kosten
0 €
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.
Veranstaltungsreihe