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Im Ausstellungsprogramm der Kunst- und Verlagsanstalt Paul Cassirer waren Künstlerinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen deutlich unterrepräsentiert. Während einige heute zum festen Kanon der Kunstgeschichte zählen – darunter Berthe Morisot, Käthe Kollwitz, Paula Modersohn-Becker oder Gabriele Münter –, sind zahlreiche weitere heute kaum noch bekannt oder gänzlich vergessen. Der Vortrag untersucht diese Konstellation und fragt nach der Sichtbarkeit und Wahrnehmung von Künstlerinnen im Kunstsalon Cassirer sowie nach ihrer weiteren künstlerischen Laufbahn.
Franziska Lietzmann studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistische Literaturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2009 arbeitet sie für verschiedene Museen und Kunstinstitutionen, darunter für die Fotografische Sammlung Schloss Kummerow, den Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart und die Alte Nationalgalerie, Berlin. Sie ist Co-Kuratorin der Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“.
Vortrag in deutscher Sprache von Franziska Lietzmann
Der Zugang zur Ausstellung erfolgt mit gültigem Eintrittsticket.
Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei, der Zugang zum Vortragssaal ist ab 18.40 Uhr möglich. Wir empfehlen rechtzeitiges Kommen, die Sitzplätze sind begrenzt.