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KRIEG

Termin:
Mi 05.10.2022 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Ort:
Neue Nationalgalerie
Angebot:
Gespräch | Vortrag / Erwachsene

Vortrag von Tanja Penter: „Krieg in der Ukraine: Verflochtene Erfahrungen 2022 und 1941-1944“

Erster und Zweiter Weltkrieg sind in vielen der zwischen 1900 und 1945 entstandenen Werke in der Ausstellung präsent, darunter das Gemälde „Flandern“ von Otto Dix – die drastische, völlig antiheroische Darstellung einer zerstörten Kriegslandschaft. Vor dem Hintergrund des im Februar 2022 begonnenen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine diskutiert die Historikerin Tanja Penter, Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg, in ihrem Vortrag, inwieweit die historischen Erfahrungen des deutschen Vernichtungskrieges in der Ukraine (1941-1945) die Wahrnehmungen des aktuellen Krieges beeinflussen. Welche historischen Analogien werden in diesem Zusammenhang gezogen und können sie Erkenntnisgewinn liefern? Welche Erwartungen haben die Ukrainer*innen aufgrund der historischen Erfahrungen an Deutschland? Welchen Einfluss hat der aktuelle Krieg auf die Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg in Deutschland? Die Kriegserfahrungen in beiden Kriegen werden dem Publikum anhand von Ausschnitten aus historischen und aktuellen Kriegstagebüchern zweier junger ukrainischer Frauen verdeutlicht. Zudem wird die Frage der Aufarbeitung von Kriegsverbrechen in beiden Kriegen aufgegriffen.


Die Veranstaltungen finden im Rahmen einer Vortragsreihe von September 2022 bis Juni 2023 statt, jeweils am ersten Mittwoch des Monats um 19 Uhr. Falls nicht anders vermerkt, finden die Veranstaltungen in deutscher Sprache statt.
Im Anschluss kann die Ausstellung bis 22 Uhr besucht werden.


Die Teilnahme am Vortrag und der Eintritt in die Ausstellung sind kostenfrei. 
Online-Buchung erforderlich.


Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch die Ferdinand-Möller-Stiftung, Berlin.