In Conversation: Thomas Struth

Termin:
Sa 28.02.2026 15:00 Uhr
Ort:
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Angebot:
Künstler*innengespräch

Thomas Struth gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart und als führender Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule. In seinen großformatigen Arbeiten untersucht er seit mehr als fünf Jahrzehnten in thematisch angelegten Werkserien die Welt von der Stadt über die Familie und Kulturstätten bis hin zu wissenschaftlichen Laboratorien. Seine künstlerische Laufbahn begann in den 1970er-Jahren mit Malerei, bevor er sich zunehmend auf die Fotografie konzentrierte. Struths präzise und analytische Bildsprache legt komplexe Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt offen. Zugleich reflektiert Struth in seinen Werken das Medium der Fotografie selbst. 2004 wurde Struths Zyklus zum Pergamonmuseum in einer Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart präsentiert. Darüber hinaus befinden sich Werke von ihm in der Sammlung der Nationalgalerie wie etwa das Bild „Louvre 1, Paris“ (1989) aus der Reihe der Museumsbilder.

Struths Werke sind in renommierten Sammlungen vertreten, darunter im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, in der National Portrait Gallery in London sowie im Stedelijk Museum in Amsterdam. Das Dallas Museum of Art, das Metropolitan Museum of Art in New York sowie die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und das Kunsthaus Zürich zeigten umfassende Einzelausstellungen des Künstlers. Darüber hinaus nahm er an der Biennale in Venedig (1990) sowie an der documenta IX (1992) teil.

Moderation: Sven Beckstette, Kurator Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart


Das Gespräch findet auf Deutsch statt.

Eintritt frei.

Die Veranstaltung findet im Aktionsraum statt. Der Eingang erfolgt über die Invalidenstraße, rechts vom Haupteingang.

Kosten:
Eintritt frei.
Sammlung:
Nationalgalerie
Veranstaltungsreihe:
In Conversation

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