In Conversation: Sophie Calle

A Series in Cooperation with Deutsche Bank

Termin:
Fr 06.11.2026 17:00 Uhr
Ort:
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Angebot:
Künstler*innengespräch

Sophie Calle (geboren 1953 in Paris) lebt und arbeitet in Malakoff, Frankreich. Sie arbeitet in den Medien Fotografie, Text, Performance und Video und beschäftigt sich mit Themen wie Voyeurismus, Überwachung, Liebe, Intimität, Gewalt und Tod. In den meisten ihrer konzeptionell angelegten Werkserien kombiniert sie Bild und Schrift. 2007 vertrat sie Frankreich auf der Biennale di Venezia. Internationale Museen zeigten ihre Werke, unter anderem Art Institute of Chicago, Centre Pompidou Paris, Musée d’Orsay Paris, Tate Britain London, Hara Museum Tokyo, Museo de Arte Contemporáneo de Santiago, Musée Picasso Paris. Calles Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen wie dem Metropolitan Museum of Art und dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York sowie dem Louisiana Museum (DNK) und der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin.

Am 12. November 2026 eröffnet der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart mit „Sophie Calle. Is It Better?“ ihre erste Einzelausstellung in Berlin seit über 20 Jahren. Sechs Werkkomplexe der letzten drei Jahrzehnte aus Fotografie, Text, Installation und Video geben einen Einblick in die Medienvielfalt der französischen Konzeptkünstlerin. Ausgangspunkt von Sophie Calles Einzelausstellung ist ein Werk der Serie „Die Entfernung“, einer Dauerleihgabe in der Sammlung des Hamburger Bahnhof. Die Serie entstand in Berlin 1996, dem Gründungsjahr des Museums. Die zwölf Fotografien zeigen öffentliche Orte in Berlin, an denen Symbole der DDR nach der Wiedervereinigung entfernt wurden, verbunden mit Beschreibungen von Passant*innen. Erstmalig nach ihrem Entstehen für das Musée d‘Orsay in Paris wird außerdem die raumgreifende Installation „Les fantômes d’Orsay“ (2022) ausgestellt. Zwischen 1978 und 1981 hielt sich Calle fast täglich in Zimmer 501 des verlassenen Hotels im ehemaligen Bahnhof Gare d’Orsay auf, der wie der Hamburger Bahnhof zum Kunstmuseum wurde. Die Installation vereint gefundene Objekte sowie Fotografien und Texte.

Die Ausstellung eröffnet zum Jubiläumswochenende 30 Jahre Hamburger Bahnhof vom 13. bis 15. November 2026, zu dem das Museum 30 Stunden durchgehend geöffnet ist.

Moderation: Lisa Hörstmann, Kuratorin Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart


Das Gespräch findet auf Englisch statt.

Die Veranstaltung findet im Aktionsraum statt. Der Eingang erfolgt über die Invalidenstraße, rechts vom Haupteingang.