Anlässlich der Ausstellung Micro Era. Medienkunst aus China im Kulturforum reflektiert die chinesische Künstlerin Lu Yang mit Li Zhenhua die Massenproduktion und den Konsum von Bildern durch neue Technologien. 
 
Lu Yang (geb. 1984) ist Multimedia-Künstlerin und lebt in Shanghai. Sie kreiert phantastische, oft morbide und schockierende Visionen vom Tod, von Sexualität (oder Asexualität), psychischer Krankheit sowie neurologischen Gebilden sowohl von realen Lebensformen als auch von Gottheiten. Lu Yang taucht tief ein in die subkulturellen Welten von Anime, Videospielen und Science-Fiction. Ihre Arbeiten umfassen 3D-animierte Filme, videospielähnliche Installationen, Hologramme, Neon, virtuelle Realität und sogar Softwarebearbeitungen, oft mit Bezügen zwischen japanischen Mangas, Wissenschaftsglaube, exorzistische Kulturen und buddhistischen Lehren. Musik – elektronisch und grundsätzlich wild – spielt dabei eine bedeutende Rolle. Ihre Werke entstehen häufig in Zusammenarbeit mit Darsteller*innen, Designer*innen, experimentellen Komponist*innen, Roboterfirmen und umschwärmten Stars.

Li Zhenhua lebt und arbeitet als Kurator und Künstler zwischen Berlin, Zürich und China. Er kuratierte das Film Programm der Art Basel Hong Kong der letzten Jahre und ist der Gründer von Beijing Art Lab.
 

Gespräch: Li Zhenhua und Lu Yang

Künstlergespräch

Angebote für: Erwachsene
Termin: Do 05.09.2019 18:30 Uhr - 19:30 Uhr
Ort: Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Treffpunkt: Aktionsraum
Ausstellung: Micro Era. Medienkunst aus China
Sammlung: Nationalgalerie

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