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Ein Film von Alain Gomis
Der Film beginnt mit einer Definition seines Titels: „Das Dao ist die unaufhörliche, kreisende Bewegung, die durch alles fließt und die Vielfalt der Welt verbindet.“
Bei einem Filmcasting begegnen sich zwei Frauen und werden vor der Kamera zu Mutter und Tochter: Gloria und Nour. Und die Familie wächst vor unseren Augen. Mit anderen Schauspieler*innen und Laien feiern sie eine rauschende Hochzeit in Paris und reisen nach Guinea-Bissau, um ihr Familienoberhaupt zu verabschieden. Zwischen diesen beiden Ritualen – zwischen Europa und Westafrika, Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart – verweben sich wahre Geschichten mit erfundenen Erzählungen. Was folgt, ist eine große Feier des Lebens: ein kreisender Tanz aus Liebe und Schmerz, aus Freude und Loslassen. „DAO“ ist mehr als nur ein Film – es ist eine grenzenlose Familie, in deren Umarmung wir fallen und von deren Kraft wir getragen werden.
„DAO“ bewegt sich zwischen familiärer Erinnerung, kollektiver Geschichte und filmischer Fiktion. Der Film verknüpft zwei Rituale – eine Hochzeit in der Pariser Peripherie und eine Trauerzeremonie in Guinea-Bissau – und erzählt von einer Generation, die zwischen verschiedenen Orten und Erinnerungen lebt. Im Zentrum steht die Frage: Was bleibt, wenn Familien über Kontinente hinweg auseinandergerissen wurden? Welche Geschichten werden erzählt – und welche bleiben lange unausgesprochen?
„DAO“ ist ein Spielfilm vom französisch-senegalesischer Filmregisseur Alain Gomis. Die Weltpremiere erfolgte am 14. Februar 2026 im Rahmen des Hauptwettbewerbs der 76. Berlinale. Der erste Spielfilm von Alain Gomis, „L’Afrance“ (2001), wurde beim Filmfestival von Locarno mit dem Silbernen Leoparden ausgezeichnet.
Pressestimmen:
„Lässt uns nicht mehr zur Ruhe kommen.“ – Süddeutsche Zeitung
„Einer der Höhepunkte des letzten Berlinale-Wettbewerbs.“ – Frankfurter Rundschau
„Ein großer Film.“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Eine Feier des Kinos.“ – Tip Berlin
„One of the finest works to emerge from the continent and its global communities in a long time: intense, thoughtful and masterfully executed“ – The African Courier
„Ein meisterlich immersives Panorama afrikanischer Diaspora-Erfahrungen" – Spiegel Online/Der Spiegel
Dauer: 186 Min.
In Originalsprache, Französisch, Manjak, Wolof und Portugiesich-Kreol, mit deutschen Untertiteln.
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Wir freuen uns über eine Spende zur Förderung unseres Programms vor Ort.
DAO
Ein Film von Alain Gomis
So 20.09.2026 14:00 Uhr - 17:00 Uhr