Bauhaus-Künstler*innen im Nationalsozialismus: Modedesign, Komplizenschaft und Überleben

Termin:
Mi 20.01.2027 18:00 Uhr
Ort:
Kulturforum
Angebot:
Vortrag / Studierende
Erwachsene

Mode ist gewissermaßen die intimste Form von Gestaltung. Im Nationalsozialismus war sie zugleich Ziel von Raub und Enteignung. Der Vortrag, hervorgegangen aus Elizabeth Ottos Buchprojekt The Bauhaus in Nazi Germany, folgt drei am Bauhaus ausgebildeten Künstler*innen in die Welt der Mode. Herbert Bayer schuf elegante, moderne Werbegrafik für die ADEFA, die „Arbeitsgemeinschaft deutsch-arischer Fabrikanten der Bekleidungsindustrie“, die die Verdrängung von Jüdinnen und Juden aus der Branche betrieb. Hedwig Slutzky und Lisbeth Oestreicher, beide Jüdinnen, gerieten in den sich ausweitenden Machtapparat des nationalsozialistischen Regimes; Nähen und Stricken hielten sie in den Konzentrationslagern am Leben ­ zumindest eine Zeit lang. Welche Bedeutung haben Kreativität, Komplizenschaft und Überlebenswille, wenn Gestaltung auch Raub und Enteignung dient?

Referentin: Elizabeth Otto 

PROGRAMM & MODERATION
Britta Bommert

Programm Mode Thema Mode 2026 / 2027 zum Download (PDF, 700 KB)


Teilnahme kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich.

Treffpunkt: Vortragssaal im Kulturforum

kostenfrei

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