Paul Hofmann, Skulpturensammlung und Museums für Byzantinische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin, SPK:

Prägend für die Sammlungsgeschichte der Skulpturensammlung und des Museums für Byzantinische Kunst rückt der Blick auf die tragischen Ereignisse im Leitturm des Flakbunkers Friedrichshain, in dem umfangreiche Sammlungsbestände ab September 1941 eingelagert wurden und dort durch 2 Brände im Mai 1945 zerstört oder stark beschädigt wurden. Jüngere Forschungen über kriegsbedingt verlagerte und damit verloren geglaubte Kunstwerke sowie deren Restaurierungsgeschichte führten ab 2015 im Projekt „Donatello und die italienische Renaissance“ zu neuen Erkenntnissen. Einzelschicksale legen beispielhaft Zeugnis ihrer komplizierten Geschichte ab. Aber was können wir tun mit geteilten Bildwerken, deren Zusammenführung sich aus politischen Gründen verbietet? Diese verloren geglaubten Bildwerke gehören der Öffentlichkeit und sollten nach mehr als 70 Jahren wieder den Stellenwert einnehmen, den sie als Kunstwerke der Weltkultur verdienen.

Auf Spurensuche – 70 Jahre „verschollen“

Konservierungswissenschaft im Dialog

Vortragsreihe

Angebote für: Erwachsene
Termin: Di 29.01.2019 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ort: Archäologisches Zentrum
Treffpunkt: Archäologisches Zentrum, Brugsch-Pascha-Saal, Geschwister-Scholl-Strasse 6, 10117 Berlin
Kosten: Kostenfrei. Bei Nichtmitgliedern des Fördervereins wären wir für eine Spende sehr dankbar.
Anmeldung: nicht erforderlich
Veranstaltungsreihe: Konservierungswissenschaft im Dialog | Vortragsreihe

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