Theaterstück
„12611 Scherben“ macht muslimisches Leben auf der Bühne sichtbar, feiert seine Vielfalt und lädt das Publikum zu einem empathischen Dialog ein. In Kooperation mit dem Museum für Islamische Kunst entwickelt Kamil Saad Ahmad (Universität der Künste Berlin) eine Inszenierung über Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit. Das Theaterstück entsteht im Rahmen des partizipativen Kunstprojekts „Inside Out / M(ein) Museum“. Die Uraufführung findet am 19. Juli 2026 statt.
Warum fühle ich mich wie eine Scherbe? Ich verstehe das nicht. Scherben sind laut. Sie sind unvollständig. Und doch Teil eines Ganzen. Sie erzählen Geschichten, an die wir uns nicht mehr erinnern können. Scherben sind ehrlich. Sie vergessen nichts.
“Scherben sind historische Fundstücke. Mich interessiert vor allem, welche Geschichten zwischen den Scherben verborgen liegen – und was passiert, wenn wir beginnen, sie gemeinsam neu zusammenzusetzen“, so Autor und Regisseur Kamil Saad Ahmad.
Ausgehend von Objekten, Geschichten und Fragmenten aus dem Museum für Islamische Kunst untersuchen muslimische Performer*innen unterschiedliche Texte, Erinnerungen und Perspektiven. Dabei begegnen sie nicht nur den Scherben vergangener Zeiten, sondern auch sich selbst: als Fragmente, als Zeug*innen, als Teil eines größeren Ganzen.
Start: 17:00 Uhr
Text & Regie
Kamil Saad Ahmad
Dramaturgie
Solaf Almusleh
Darsteller*innen
Jessica Abochama, Mustafa Abd Alla, Esra Alanbay, Afife Eser, Phyllis Jallow, Diana Kadah, Mohamad Al Halabi, Adam Idriss Ouattara
Aftershowparty im Anschluss an die Vorstellung
Universität der Künste
Bundesallee 1–12
10719 Berlin
Raum 201
Eintritt kostenfrei
Kosten
0 €
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.
Sammlung