Am 13. September 2018 findet im Aktionsraum des Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin ein Symposium zum Schaffen von Ernst Wilhelm Nay statt, der 1902 in Berlin geboren wurde und 1968 in Köln verstarb.

Nay gehört zu den wichtigsten Malern im 20. Jahrhundert, die eine beispielhafte Entwicklung vom Figurenbild zu einer neuen Stufe der abstrakten Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg vorangetrieben haben.

In sieben Vorträgen von ausgewiesenen Kennern werden neue Forschungen zum Werk von Nay vorgestellt, die alle Phasen seines Schaffens behandeln.


Programm

ab 9.30
Kaffee/ Tee und Anmeldung

10.00
Begrüßung:
Udo Kittelmann (Direktor, Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin)
Dr. Joachim Jäger (Leiter Neue Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin)
Einführung: Prof. Dr. Siegfried Gohr (Vorstand Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln)

10.30
Prof. Dr. Guido Reuter (Düsseldorf)
Nays Werk im Spiegel der Kunstkritik

11.30
Prof. Dr. Friedrich Weltzien (Hannover)
Bildzeichen und Dingtheorien. E. W. Nays Frühwerk aus posthumanistischer Perspektive

12.30
Prof. Dr. Olaf Peters (Halle-Wittenberg)
Genealogie der Moderne. Zur Werk- entwicklung bei Nay, Oelze, Schumacher

13.30
Dr. Franziska Müller (Radeberg)
„in vorsichtiger Analogie zur Musik“. Musikalische Bezugnahmen bei E. W. Nay

14.30 – 15.30
Mittagspause

15.30
Prof. Dr. Heinz Bude (Kassel)
Nay im Kontext der Nachkriegsmoderne

16.30
Prof. Dr. Ulrich Bischoff (Dresden)
Zwei Splitter. E. W. Nay – Allgemeine Deutsche Kunstausstellung Dresden 1946 – Wendezeit 1958–62

17.30
Dr. Christian Drobe (Halle-Wittenberg)
Von Norden nach Westen. Werner Haftmann und Ernst Wilhelm Nay

18.30 – 19.30
Ausklang

Um Antwort wird gebeten: stiftung@ewnay.de


Ernst Wilhelm Nay und die Moderne. Symposium zu Ernst Wilhelm Nay

Tagung

Angebote für : Erwachsene
Termin : Do 13.09.2018 09:30 Uhr - 19:30 Uhr
Ort : Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Eintritt frei
Anmeldung : empfohlen
Sammlung: Nationalgalerie

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