Referenten: Dr. Julien Chapuis, Paul Hofmann und Dr. Neville Rowley

Die Geschichte der Museen ist vom Gegensatz zwischen „Original“ und „Kopie“ geprägt, insbesondere in Bezug auf die Skulptur: Das Museum des 19. Jahrhunderts sah die Koexistenz von „Original“-Skulpturen und Gipsabgüssen weltberühmter Werke vor. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hörte dieses Zusammenleben auf; die Abgüsse wurden in den meisten Museen durch „Originale" ersetzt. Wenn man heute ein Skulpturenmuseum besucht, hat man den Eindruck, nur „Originale“ zu sehen. Dieser Eindruck ist aber nicht ganz korrekt, da Gipsabgüsse manchmal zur Restaurierung beschädigter Werke verwendet werden. Dies gilt insbesondere für das Bode-Museum in Berlin, das im Mittelpunkt dieses Vortrages stehen wird.

Wenn Gips dem Marmor hilft. Zur Restaurierung einiger Renaissance-Werke aus der Berliner Skulpturensammlung

Vortragsreihe

Angebote für: Erwachsene
Termin: Do 17.10.2019 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ort: James-Simon-Galerie
Treffpunkt: Auditorium
Kosten: kostenfrei
Anmeldung: nicht erforderlich
Ausstellung: Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei
Veranstaltungsreihe: Die Kunst der Abformung

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