Dr. Bernhard Heeb


Funktion

Kustos (Museum für Vor- und Frühgeschichte)

Institution

Museum für Vor- und Frühgeschichte

Kontakt

b.heeb[at]smb.spk-berlin.de

Schwerpunkte

  • Troja - Sammlungsbereich Schliemannsche Altertümer
  • Sammlungsbereich Bronzezeit
  • Sammlungsbereich Anthropologie
  • Archäologische Siedlungsforschung zur Bronzezeit im rumänischen Banat
  • Forschungen zur Provenienz menschlicher Überreste aus kolonialem Kontext
  • Forschungen zur bronzezeitlichen und früheisenzeitlichen Besiedlung des Suusamyr-Plateaus im Tian Shan-Gebirge (Kirgisistan)

Vita

Seit 04/2018 Kustos am Museum für Vor- und Frühgeschichte
08/2011 bis 03/2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Vor- und Frühgeschichte. Neben anderen Aufgaben als Kurator der Sonderausstellungen „Russen & Deutsche – 1000 Jahre Kunst, Geschichte und Kultur“ sowie „Die Wikinger“
08/2009 bis 07/2011 Wissenschaftlicher Assistent in Fortbildung am Museum für Vor- und Frühgeschichte
07/2005 bis 12/2009 Dissertation im Fach der Ur- und Frühgeschichte an der Johann Wolfgang-Universität Frankfurt am Main. Thema: Die prähistorische Besiedlungsgeschichte und Nutzung des Bodenseerheintals
09/1998 bis 06/2005 Magisterstudium der Ur- und Frühgeschichte, der Vorderasiatischen Altertumskunde, der Soziologie und der Kusntgeschichte an der FU Berlin und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Mitgliedschaften und Gremientätigkeiten

  • Seit 2014 Geschäftsführer der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
  • Seit 2010 Mitglied bei Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
  • Seit 1998 Mitglied der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ausgewählte Publikationen

  • R. Lehmphul/B. Heeb/A. Szentmiklosi†/A. Stobbe/R. Krause, The Genesis of the Fortification of Corneşti-Iarcuri near the Mureş Lower Course (Romanian Banat) – A Phase Model on the Chronology of the Settlement and Fortification Structures. In: S. Hansen/R.Krause (Hrsg.), Bronze Age Fortresses in Europe- Proceedings of the Second International LOEWE Conference, 9-13 October 2017 in Alba Iulia. UPA 335, Bonn, 2019, 253-278 [in Englischer Sprache].
  • B. Heeb, Ein schweres Erbe – Menschliche Überreste aus kolonialem Kontext in den Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Museumsjournal 1/2019, 36–37.
  • R. Krause/A.Szentmiklosi/B. Heeb/R. Lehmphul/K. Teinz/A. Balarie/Ch. Herbig/A. Stobbe/J. Schmid/D. Schäffler/M. Wemhoff, Corneşti–Iarcuri – Die Ausgrabungen 2013 und 2014 in der befestigten Großsiedlung im rumänischen Banat. Eurasia Antiqua 22, 2019, 133-184.
  • R. Lehmphul/A. Georgescu/B. Heeb/A. Szentmiklosi/A. Bălărie/K. Teinz/R. Krause/M. Wemhoff, Häuser, Gruben und ein „Lausitzer“ Gefäß – Ergebnisse der Feldforschungen 2016 und 2017 an der spätbronzezeitlichen Siedlung Corneşti-Iarcuri im rumänischen Banat. Acta Praehist. Arch. 50, 2018, 31-43.
  • B. Heeb/A. Szentmiklosi/R. Krause/M. Wemhoff (Hrsg.), Fortifications: Rise and Fall of Defended Sites in Late Bronze and Early Iron Age of South-East-Europe. Int. Conference Timisoara, Romania 2015. Berliner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte 21, Berlin, 2017 [in Englischer Sprache].
  • B. S. Heeb / Ch. Jahn / A. Szentmiklosi, Geschlossene Gesellschaft? Zur Gestaltung und Bedeutung bronzezeitlicher Festungstore. In: M. Wemhoff (Hrsg.), Festschr. Alix Hänsel. Act. Arch. Praehist. 46, 2014, 67-103.
  • B. Heeb/A. Szentmiklosi/J. Heeb/A. Harding/R. Krause/H. Becker, Corneşti-Iarcuri – a Bronze Age town in the Romanian Banat? Antiquity 85, 2011, 819–883 [in Englischer Sprache].
  • B. Heeb, Das Bodenseerheintal als Siedlungsraum und Verkehrsweg in prähistorischen Epochen. Eine siedlungsarchäologische Untersuchung. Frankfurter Arch. Schr. 20, Bonn, 2011.
  • B. Heeb, Altenstadt-Grütze. Ein urnenfelderzeitlicher Brandopferplatz in Vorarlberg. Frankfurter Arch. Schr. 13, Bonn, 2011.

Mitarbeiter*innen der Staatlichen Museen zu Berlin

Hier stellen sich die Mitarbeiter*innen in den Museen und Einrichtungen der Staatlichen Museen zu Berlin mit ihrem beruflichen Werdegang und ihren Arbeitsschwerpunkten vor.