23.09.2026
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Kreativität staatlich reglementiert und ideologisch überformt. Ateliers, Salons und Kaufhäuser der Textil- und Modebranche wurden vereinnahmt und „arisiert“, ihre Eigentümer verfolgt, vertrieben und ermordet. Aber Gestaltung von Textilem und Bekleidung kann in Zeiten der diktatorischen Machtausübung auch bedeuten, Individualität zu bewahren und Stärke im Kampf ums Überleben zu gewinnen, Glücksmomente trotz aller Traumata zu erleben und Hoffnung vor dem Hintergrund flächendeckender Zerstörung zu schöpfen. Im Rahmen der Vortragsreihe „MODE Thema MODE“ der Kunstbibliothek wird diesen unterschiedlichen Aspekten des textilen Arbeitens zur Zeit des Nationalsozialismus Sichtbarkeit verliehen.
Pressemitteilung (PDF, 125 KB)
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