Kulturforum Berlin | „BIZARR“: Die Geschichte des verrücktesten Wortes der Welt | 27.11.2026 – 29.3.2027

27.11.2026

Seit mehr als 700 Jahren bezeichnet das Wort „bizarr“ Phänomene, die die vertraute Ordnung der Welt radikal in Frage stellen: psychische Ausnahmezustände und Träume, Naturwunder, Monster, kühne Ideen und erstaunliche Erfindungen. Erstmals erzählt eine Ausstellung die ganze Geschichte dieses Wortes – mit historischen Quellen und zahlreichen Gemälden, Zeichnungen und Grafiken. Die Geschichte beginnt in Dantes Inferno mit einem Höllenbewohner, der sich in rasender Wut selbst zerfleischt, und endet 700 Jahre später mit einer überraschenden Umkehrung: Die Wirklichkeit selbst wird bizarr.

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Pressetermin

26.11.2026 11:00 Uhr
Pressevorbesichtigung | „BIZARR“: Die Geschichte des verrücktesten Wortes der Welt | 27.11.2026 – 29.3.2027
Kulturforum

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Pressebilder

Günter Kieser, Mothers of Invention, 1971, Plakat, Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Die Geburtszeile des Wortes „bizarro“ in Dantes Divina Commedia (Inferno, 8. Gesang): Ausschnitt aus: Cristoforo Landino, Comento di Christophoro Landino Fiorentino Sopra la Comedia di Dante Alighieri poeta fiorentino, Brescia 1487, Gris 1221 mtl
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Piero di Cosimo, Venus, Mars und Amor, um 1505, Öl auf Pappelholz, Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Ident.-Nr. 107
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Anonym, Grotesker Buchstabe (aus einem Zeichenbuch mit Grotesken), um 1500, Feder in Braun auf Papier, Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin, OS 5277
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Giovanni Giacomo Caraglio (nach Rosso Fiorentino), Furor, um 1520-39, Kupferstich, 25 x 18,6 cm, Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin, Ident.-Nr. 217-8
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett

Claude Gillot, Schneckenmensch (Entwurf für eine Chimäre aus einem gebundenen Konvolut von Handzeichnungen zu Kostümfiguren), frühes 18. Jahrhundert, Kreide, Rötel, Bleistift auf Papier, 44,5 x 30 cm, Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin, Lipp OZ 225
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Hieronymus Bosch, Johannes auf Patmos/Weltkugel mit Szenen der Passion Christi (Doppeltafel), Rückseite (Weltkugel mit Szenen der Passion Christi), 1495-1500, Öl auf Eichenholz, 62,8 x 43,2 cm, Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Inv-Nr. 1647
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. Schneider

Valentine Hugo, Cover-Motiv für die Contes Bizarres von Achim von Arnim (hrsg. v. André Breton, Paris 1933), Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin, NB 8 2025 1049
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Giorgio Vasari (1511-1574) über Piero die Cosimo: „bizarro, e fantastico“: Ausschnitt aus: Giorgio Vasari, Delle vite de’ più eccellenti pittori, scultori et architettori, primo volume della terza parte, Florenz 1568, S. 24, Gris 1356 kl-1
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Giovanni Battista Bracelli, Bizzarie di varie figure (1624), hrsg. v. Tristan Tzara, Paris 1963, Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin, OS 4351 m kl
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Anonym, Monsieurisch Alla modo, und Damisch Bizarrie (Flugblatt), 1628, Kupferstich, 14,2 x 29,6 cm, Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin, Ident.-Nr. 14155095
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Illustration aus: Jean-Jacques Grandville, Un autre Monde, Paris 1844, S. 142, Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin, NB 2064 kl
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Hieronymus Bosch, Johannes auf Patmos/Weltkugel mit Szenen der Passion Christi (Doppeltafel), Vorderseite (Johannes auf Patmos), 1495-1500, Öl auf Eichenholz, 62,8 x 43,2 cm, Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Inv-Nr. 1647
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Volker-H. Schneider

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„BIZARR“
27.11.2026 bis 29.03.2027


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