Podcast
Noch vor der feierlichen Eröffnung der Nationalgalerie wurde im Jahr 1875 das erste Werk einer Künstlerin für die Sammlung angekauft: das Porträt des Kunsthistorikers Carl Schnaase, gemalt von der in Düsseldorf äußerst erfolgreichen Künstlerin Marie Wiegmann.
Bis heute folgten die Werke zahlreicher Malerinnen und Bildhauerinnen – rückblickend jedoch zu wenige, um die Künstlerinnen der jeweiligen Zeit angemessen in der Nationalgalerie zu repräsentieren. Bereits im 19. Jahrhundert engagierten sich Sammlerinnen und Mäzeninnen aktiv dafür, dieses Missverhältnis durch gezielte Ankäufe zu adressieren. Heute setzt das Fördernetzwerk „not a feminist project“ der FREUNDE der Nationalgalerie diese Tradition fort.
Yvette Deseyve, stellvertretenden Direktorin der Alten Nationalgalerie, im Gespräch mit Viktoria Graf und Andreas Kebelmann über Kunst und Kunstförderung von Frauen.
Dauer: cairca 15-20 Minuten
Veröffentlichung: Februar/März 2027
Trailer
In den Inselgesprächen sprechen Mitarbeitende der Museen auf der Museumsinsel Berlin miteinander über aktuelle Themen unserer Gesellschaft: zum Beispiel über Demokratie, Macht, Geschlechteridentitäten oder Klimaveränderung – und zeigen, dass Museen Orte gesellschaftlicher Diskussion, Transformation und Teilhabe sind.