Wiedereröffnung Museum Berggruen am 15. März 2013

18.03.2013
Museum Berggruen

Am vergangenen Freitag war es endlich so weit, das Museum Berggruen konnte nach der Zeit des Umbaus und der Erweiterung um das benachbarte Kommandantenhaus wiedereröffnet werden. Zahlreiche Gäste waren zu diesem feierlichen Ereignis nach Charlottenburg gekommen und wurden dort von Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin in Empfang genommen. Auch Olivier Berggruen, Sohn von Heinz Berggruen, begrüßte das Publikum. Im Anschluss an die Reden, die die Vorfreude auf das nahende Kunsterlebnis besonderer Art schürten, griff Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie zur Schere und durchtrennte vor den Türen des Museum Berggruen das Band zum Zeichen der Wiedereröffnung dieses besonderen Museums mit seiner berühmten Sammlung der Klassischen Moderne.

Nach der Eröffnung boten zwei Tage der offenen Tür, am 16. und 17 März, zahlreichen Menschen die Möglichkeit ebenfalls durch die neu gestalteten Ausstellungsräume sowie den hinzugewonnenen Bau am Spandauer Damm zu wandeln.
Name und Entstehung der Sammlung gehen auf den Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen zurück (1914-2007). Über einen Zeitraum von mehr als vierzig Jahren trug er Meisterwerke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Klee und Alberto Giacometti zusammen. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" wurde die Sammlung Berggruen 1996 erstmals im westlichen Stülerbau präsentiert und im Jahr 2000 von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Nationalgalerie erworben. Heute ist die Sammlung im Museum Berggruen - ergänzt durch weitere bedeutende Leihgaben der Familie - einer der wichtigsten Standorte der Klassischen Moderne.