Verlängerte Öffnungszeiten für "Mantegna und Bellini. Meister der Renaissance"

18.06.2019
Gemäldegalerie

Nur noch bis Sonntag, den 30. Juni 2019, ist sie geöffnet: Die Sonderausstellung „Mantegna und Bellini. Meister der Renaissance“ vergleicht in der Berliner Gemäldegalerie erstmalig das Oeuvre der beiden italienischen Maler Andrea Mantegna und Giovanni Bellini miteinander. Für die letzten beiden Wochen werden ab dem 18. Juni 2019 die Öffnungszeiten an den Werktagen sowie an den Wochenenden von 10 bis 20 Uhr verlängert sowie ein erweitertes Führungs- und Vermittlungsprogramm angeboten.

„Mit zusätzlich 28 Stunden möchten wir vor allem die Berlinerinnen und Berliner herzlich zum Endspurt der Ausstellung einladen“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und Direktor von Gemäldegalerie und Skulpturensammlung. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Ausstellung nicht nur die Medien und Fachkreise, sondern auch bislang rund 160.000 Besucherinnen und Besucher begeistern konnten. Mein Dank gilt unseren internationalen Partnern, ohne deren Unterstützung ein solch groß angelegtes Kooperationsprojekt nicht möglich gewesen wäre. Wegen der zahlreichen exquisiten Leihgaben wird eine Verlängerung leider nicht möglich sein – verpassen Sie dieses einmalige Ausstellungshighlight daher nicht.“

Dienstag bis Sonntag jetzt bis 20 Uhr geöffnet

Von Dienstag, den 18. Juni, bis einschließlich Sonntag, den 30. Juni 2019, wird die gesamte Gemäldegalerie von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr geöffnet sein. Besucher*innen des am 13. Juni 2019 startenden ARTE Sommerkinos am Kulturforum können die Ausstellung somit passgenau vor dem Filmstart erleben.

Jetzt noch Führungen buchen

Öffentliche Führungen finden ab dem 18. Juni 2019 von Dienstag bis Freitag um 16 und 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag um 11, 14.30, 16 und 18 Uhr statt. Öffentliche wie individuelle Führungen können online auf der Website www.mantegnabellini.de gebucht werden. Weitere Vermittlungs- und Vortragsangebote sowie Online-Tickets für die Ausstellung finden sich dort ebenfalls.

Vortrag: „Bellinis letztes Lachen“

Im Rahmen der Vortragsreihe zur Ausstellung findet am Donnerstag, den 20. Juni 2019, um 18 Uhr der Vortrag „Bellinis letztes Lachen“ der italienischen Schriftstellerin Melania Mazzucco im Vortragssaal des Kulturforums statt. Der Vortrag über das letzte Bild Giovanni Bellinis findet in italienischer Sprache mit Simultanübersetzung, und in Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano di Cultura, Berlin statt.

Vorstellung der neuen Monographie zu Giovanni Bellini

Am Freitag, den 28. Juni 2019, findet um 18 Uhr die Buchpräsentation „Giovanni Bellini. Venedig und die Kunst des Betrachtens“ mit Johannes Grave sowie ein anschließendes Gespräch mit dem Kunsthistoriker im Vortragssaal des Kulturforums statt. Zeitgleich zur Ausstellung hat Grave im Prestel-Verlag eine neue Monographie zu Giovanni Bellini vorgelegt, die nicht nur einen Überblick über Leben und Werk vermittelt, sondern auch eine neue Sicht auf den venezianischen Maler vorschlägt.

Über die Ausstellung

Die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stehende Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Staatlichen Museen zu Berlin mit der National Gallery, London und dem British Museum. Mit rund 100 Arbeiten präsentiert sie das eng miteinander verwobene Schaffen von Andrea Mantegna (um 1431–1506) und Giovanni Bellini (um 1435–1516). Mantegnas spektakuläre Bilderfindungen und sein intensives Interesse an der klassischen Antike hinterließen einen tiefen Eindruck bei seinem vermutlich jüngsten Schwager Giovanni Bellini. Während dieser Zeit entfaltete auch Bellinis unverkennbarer Malstil seine Wirkung auf Mantegnas Schaffen.

„Mantegna und Bellini. Meister der Renaissance“ wird gefördert vom Kaiser Friedrich Museumsverein und der Sparkassen-Finanzgruppe. Medienpartner der Ausstellung sind ARTE, Deutschlandfunk Kultur, Tagesspiegel, tip Berlin und Zitty. Das Publikums- wie das Medienecho zur Ausstellung ist überwältigend: „Die Berliner Muss-Ausstellung des Jahres“ titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung nennt sie „triumphal“ und Peter Raue fasst für die B.Z. zusammen: „Eine Ausstellung von dieser Bedeutung wird niemand von uns noch einmal erleben.“