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Neuer Schmuck für das Kunstgewerbemuseum: Broschen und Anhänger des Künstlers Jan Wehrens

20.12.2022
Kunstgewerbemuseum

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin hat eine Schenkung von zeitgenössischem Schmuck von Jan Wehrens erhalten. Die großformatigen Broschen und Anhänger ergänzen die breit aufgestellte Schmucksammlung und können ab dem 20. Dezember 2022 im Museum betrachtet werden.

Im Rahmen eines Besuchs in seinem Münchner Atelier hatte die Kuratorin Ruth Egger die Möglichkeit, Jan Wehrens persönlich kennenzulernen. Dabei durfte sie eine kleine Auswahl von Schmuckstücken treffen, die nun als Schenkung in die Schmucksammlungdes Kunstgewerbemuseums übergegangen sind.

Die fünf Broschen und Anhänger dokumentieren Wehrens lange Schaffensphase von den 1980er Jahren bis heute. Sie zeigen den Stil des Künstlers, der sowohl geometrische Formen als auch figürliche Elemente aufweist. Hergestellt sind sie aus den von Jan Wehrens favorisierten Materialien Eisen und Stahl.

Präsentation im Kunstgewerbemuseum

In einer eigens aufgestellten Vitrine sind die neuen Schmuckstücke nun im Kunstgewerbemuseum zu bewundern. Die großformatigen Werke bilden eine ausgezeichnete Ergänzung der breit aufgestellten Schmucksammlung des Hauses.

Kunstwerke von Jan Wehrens befinden sich heute in verschiedensten Sammlungen wie etwa dem Dallas Museum of Art, dem Schmuckmuseum Pforzheim oder der Münchner Pinakothek der Moderne. Mit der Neuerwerbung können seine Stücke nun auch in Berlin gezeigt werden. Damit kommt die Präsentation auch dem Wunsch des Künstlers nach, dass seine Werke möglichst breit über den Globus verstreut sichtbar bleiben.

Mehr zu Jan Wehrens und den neu erworbenen Schmuckstücken erfahren Sie im Beitrag „»Die Ideen kommen irgendwie aus meinem Inneren« – Schmuck von Jan Wehrens“ auf Museum and the City, dem Blog der Staatlichen Museen zu Berlin.

Der Künstler Jan Wehrens

Jan Wehrens (geb. 1945) wuchs in den Niederlanden auf und studierte zunächst an der Akademie für Angewandte Kunst in Maastricht. Im Jahr 1972 kam er erstmals nach München, wo er an der Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei und Goldschmiedekunst studierte. Hier experimentierte er mit verschiedenen Materialien, Formen und Techniken.

Nach seinem Studienabschluss 1979 wurde Wehrens für seine Skulpturen und Schmuckstücke mit einer klaren Formensprache bekannt. Seine Werke konnten bereits auf internationalen Ausstellungen beispielsweise in New York, Tokyo, Barcelona, Berlin und München bewundert werden.