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Launch des lab.Bode pool am 17. Februar 2021: Digitaler Impulsgeber für die Vermittlungsarbeit im Museum

11.02.2021
Bode-Museum

Mit dem lab.Bode pool stellt lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen, das gemeinsames Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin, eine neue webbasierte Plattform für die Vermittlungsarbeit im Museum vor. Der Pool versammelt Themen, Praxisbeispiele, Projektreflexionen und Methoden für eine engagierte sowie zeitgemäße Vermittlungsarbeit und gibt Impulse für Museen und Praktiker*innen im Bereich der kulturellen Bildung. Wir laden Sie am 17. Februar 2021 von 18:30 bis 20 Uhr zum Launch von lab.Bode pool via Zoom ein.

lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen

Wie kann das Museum für junge Nutzer*innen relevant werden, wie mit Schulen arbeiten, Perspektiven erweitern und Mitbestimmung verwirklichen? Warum und wie sollte das Museum seiner Verantwortung als gesellschaftlicher Akteur gerecht werden? Warum ist es für Museen wichtig, rassismus- und diskriminierungskritisch zu arbeiten und wie kann diskriminierungskritische Bildungsarbeit im Museum aussehen?

An diesen und vielen weiteren Fragen forschen die beteiligten Schulen, Vermittler*innen, Künstler*innen und Expert*innen unterschiedlichster Disziplinen im Rahmen des Programms lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen seit 2016. Zentrum des Vermittlungslabors ist das Bode-Museum auf der Museumsinsel Berlin, darüber hinaus sind 23 Partnermuseen bundesweit an der Initiative beteiligt.

lab.Bode pool – spielerische Nutzung und plurale Perspektiven

Die Erkenntnisse, Ideen und Praxisbeispiele dieser Feldversuche werden nun auf der digitalen Plattform lab.Bode pool vorgestellt und für Mitarbeiter*innen anderer Museen und Kultureinrichtungen zugänglich gemacht. Der lab.Bode pool soll sich zum Impulsgeber für eine ermächtigende, experimentierende und reflektierende Vermittlungspraxis entwickeln, der das Museum befragt und die Vermittlungsarbeit stärkt.

Die Nutzer*innen finden auf der digitalen Plattform Vorträge aus Diskursreihen, Praxisbeispiele in Form von Texten, Videos, Audiobeiträgen, Fotos und Illustrationen sowie eine Methodensammlung. Da lab.Bode sich in der Praxis insbesondere auf die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Museen konzentriert, finden sich in diesem Bereich besonders viele Praxisbeispiele. Die Nutzer*innen können schichtweise in den Pool eintauchen, in den Themenbereichen stöbern und die Inhalte spielerisch entdecken.

Besonderen Wert haben die Macher*innen des lab.Bode pool auf Vielfalt gelegt. So kommen auf der digitalen Plattform viele unterschiedliche Stimmen zur Vermittlungsarbeit und zu Veränderungsprozessen im Museum zu Wort, angefangen von freien Mitarbeiter*innen bis hin zu internationalen Expert*innen verschiedener Bereiche.

Aktuell ist die Plattform mit 60 Prozent des geplanten Inhalts gefüllt. Nach dem Launch wird das Angebot im lab.Bode pool dann bis September 2021 weiter wachsen.

Was ist? – Launch des digitalen lab.Bode pool am 17. Februar 2021

Beim Launch via Zoom werden Mitarbeiterinnen von lab.Bode den digitalen Pool und die Arbeit von lab.Bode vorstellen:

Mittwoch, 17. Februar 2021, 18:30 Uhr

Mit Katharina Bühler, Andrea Günther, Greta Hoheisel, Maralena Schmidt, Tanja Schomaker und Beate Slansky (lab.Bode)

Anmeldung: bis spätestens zum 15. Februar 2021 per E-Mail an labbode@smb.spk-berlin.de