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Forschungskooperation zur „Goldenen Tafel“ aus Lüneburg

15.11.2012
Gemäldegalerie

Die "Goldene Tafel" im Landesmuseum Hannover gehört zu den bedeutendsten Werken der Internationalen Gotik um 1400, einst diente sie als Hochaltarretabel der Benediktinerklosterkirche St. Michaelis zu Lüneburg. Dieses Altarwerk wird nun seit September 2012 von Kunsthistorikern, Historikern, Restauratoren und Naturwissenschaftlern in enger Zusammenarbeit grundlegend erforscht.

Als Kooperationspartner für dieses interdisziplinäre Forschungsprojekt haben sich das Landesmuseum Hannover, die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin, die Städel-Kooperationsprofessur der Goethe-Universität Frankfurt am Main und die HAWK Hildesheim zusammengetan. Mit Dipl. Restauratorin Dr. Babette Hartwieg und Dr. Stephan Kemperdick stellt die Gemäldegalerie eine kunsthistorische und restauratorische Expertise zur Verfügung. Das vierjährige Vorhaben zielt auf eine umfassende kunsthistorische und kunsttechnologische Erforschung des Werks ab. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt großzügig im Rahmen des Programms "Forschung in Museen" mit einem Betrag von 540.000 Euro. Zu den weiteren Förderern zählt die Klosterkammer Hannover.