FLYING STEPS & OSGEMEOS inszenieren "Bilder einer Ausstellung" live im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

07.11.2018
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Nach den Erfolgsproduktionen „Flying Bach“ und „Flying Illusion“ laden die Berliner FLYING STEPS zu ihrer neuen Produktion ein, die in Berlin ihre Premiere feiert. In Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie, die durch Udo Kittelmann die FLYING STEPS bereits 2010 in die Neue Nationalgalerie einlud, entsteht im April 2019 „Bilder einer Ausstellung“ im „Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin“. Inszeniert von den FLYING STEPS und dem brasilianischen Künstlerduo OSGEMEOS, verbindet „Bilder einer Ausstellung“ Elemente von Kunst, Musik und Tanz-Performance. Der Pre-Sale startet heute, gefolgt vom allgemeinen Vorverkaufsstart am 9. November 2018. 

Wie würden Bilder klingen, wenn sie Musik wären? Wie würden sie aussehen, würden sie von Tänzern zum Leben erweckt? Und was entsteht, wenn sich die Künstler ihrer Zeit über Genregrenzen hinweg inspirieren und ihre Kunst verschmelzen?

„Bilder einer Ausstellung“ setzt den Gedanken der gegenseitigen Inspiration und das Zusammenwirken verschiedener Kunstfelder fort. Im Zentrum von Modest Mussorgskis berühmten Klavierstück 1874 steht ein Ich-Erzähler, der durch die Galerieräume wandelt. Die zehn Bilder, die er auf seinem Gang durch die Ausstellung betrachtet, verkörpern dabei unterschiedliche musikalische Sprachen, die von jeweils verschiedenen Stilen und Ländern beeinflusst sind.

Die FLYING STEPS versetzen diese Erzählung nach über 150 Jahren erstmals in eine visuelle Bewegung: Anstelle von Mussorgskis Ich-Erzähler treten Tänzerinnen und Tänzer auf einer multidimensionalen Bühne, die von mehreren Seiten aus betrachtet werden kann, in einer Choreografie aus Elementen des Urban und Contemporary Dance auf. In diese einzigartige Bühnenatmosphäre treten die FLYING STEPS, eine der erfolgreichsten Urban-Dance-Crews weltweit, die in den letzten 10 Jahren über eine Million Zuschauer begeistert hat und sich immer neuen Herausforderungen stellt, um unvergessliche Produktionen zu erschaffen. Creative Director Vartan Basil ergänzt: „Wir führen den Zuschauer tänzerisch durch die Ausstellung und erwecken so Mussorgskis Werk zum Leben.“ 

Das Bühnenbild ist geprägt von fantastischen Figuren und raumgreifenden Elementen, die das brasilianische Künstlerduo OSGEMEOS eigens für das Projekt entworfen hat. Die Werke von Victor Hartmann waren hierbei Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Neuinterpretation. Dass die zugrundeliegenden Gemälde größtenteils als verschollen gelten, ergab ein zusätzliches imaginatives, künstlerisches Feld. Tagsüber werden die Werke der OSGEMEOS in Form einer Ausstellung für die Museumsbesucherinnen und -besucher zugänglich sein. Der Hamburger Bahnhof öffnet somit nicht nur abends seine Tore, sondern unterstreicht damit sein experimentelles Verständnis eines Museums der Gegenwart.

„Der Hamburger Bahnhof ist ein Ort der Bewegung. Bei "Bilder einer Ausstellung" geht es um die kreative Bewegung. Mit dieser Produktion haben wir eine perfekte Symbiose“, schließt Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie ab.

Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.