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Die Staatlichen Museen zu Berlin im Gedenken an Martin Roth

07.08.2017

Die Staatlichen Museen zu Berlin verband seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit Martin Roth, der am Sonntag im Alter von 62 Jahren in Berlin verstarb. Seit seiner Zeit als Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kooperierte Roth mit den Staatlichen Museen zu Berlin in zahlreichen international wegweisenden Projekten.

Zu den gemeinsam realisierten Ausstellungen gehörten „Blicke auf Europa. Europa und die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts“ 2007 in Brüssel sowie „Living Landscapes: A Journey through the German Art“, „Gerhard Richter’s Paintings 1963–2007“ und „The Art of the Enlightenment“ 2008 bzw. 2011/12 in Peking. Auch für die Ausstellung „Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach“ jüngst in Los Angeles hatte Martin Roth schon frühzeitig wichtige Impulse gegeben. Als Direktor des Victoria and Albert Museums in London blieb Martin Roth den Staatlichen Museen zu Berlin verbunden, wie vor allem das an beiden Standorten erfolgreiche Ausstellungsprojekt „The Botticelli Renaissance“ (2015/2016) zeigt.

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin: „Die Nachricht vom viel zu frühen Tod Martin Roths habe ich mit großer Bestürzung aufgenommen; meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen engen Freunden. Martin Roth war uns immer ein bereichernder Kollege und in allen Dingen ein zugänglicher Gesprächspartner, von dem stets wertvoller Rat zu erwarten war. Die Projektkooperationen, die kulturvermittelnd ins In- und Ausland wirkten, waren ihm äußert wichtig. Sein kritischer Geist konnte zuweilen herausfordernd sein, wurde aber als Ansporn und Inspiration auch überaus geschätzt. Martin Roth wird uns fehlen.“