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Deutscher UNESCO-Welterbetag 2010 auf der Museumsinsel Berlin und Wiedereröffnung des Kolonnadenhofs

06.06.2010

Der 6. Juni 2010 ist ein denkwürdiger Tag für die Staatlichen Museen zu Berlin. Vor zehn Jahren überreichte UNESCO-Generaldirektor Koichiro Matsuura in der Rotunde des Alten Museums die Urkunde zur Aufnahme der Museumsinsel Berlin in die UNESCO-Welterbeliste. Die Insel der Kunst ist die einzige Welterbestätte, bei der nicht nur die Architektur, sondern auch die in ihr präsentierten Sammlungen unter Schutz gestellt wurden. Aus diesem Anlass findet am 6. Juni ein Festakt im Alten Museum mit geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft statt. Das Jubiläum dieser Auszeichnung fällt mit dem UNESCO-Welterbetag, an dem die 33 Welterbestätten in Deutschland als Orte besonderer Denkmalpflege ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden, zusammen.

Die Sanierung und zukunftsgerechte Gestaltung dieses einmaligen Welterbes stand im vergangenen Jahrzehnt im Vordergrund der Bestrebungen. Als besonderes Glanzstück verdeutlicht dies das im Oktober 2009 wiedereröffnete und mehrfach ausgezeichnete Neue Museum. Ein weiterer Schritt auf der Vollendung des Masterplans Museumsinsel ist die Vollendung der Wiederherstellung der Kolonnaden zwischen Neuem Museum und Alter Nationalgalerie sowie der ihnen zugehörigen Höfe und Grünflächen, die am 6. Juni 2010 ebenfalls feierlich eingeweiht werden. Das Gesamtensemble der mittleren Museumsinsel ist nun wieder hergestellt - Berlin gewinnt einen öffentlichen Raum von bezaubernder Schönheit zurück!