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Call for Papers: Workshop zu Spuren des „Boxerkrieges“ in deutschen Museumssammlungen am 22. und 23. Februar 2024

24.08.2023
Zentralarchiv

Am 22. und 23. Februar 2024 lädt das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderte Verbundprojekt „Spuren des ‚Boxerkrieges‘ in deutschen Museumssammlungen – eine gemeinsame Annäherung“ zu einer Tagung ins Museum Fünf Kontinente nach München ein: „Boxerloot! Museum collections, the “boxer war”, and practices of plunder“.

Ziel der Tagung ist es, Methoden, Ergebnisse und Herausforderungen der Provenienzforschung zu Objekten zu diskutieren, welche im Verdacht stehen, im Zusammenhang mit dem „Boxerkrieg“ in China geplündert worden zu sein. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Call for Papers: ausführlicher, englischsprachiger Call for Papers (PDF, 255 KB). Stichtag für die Einreichung von Abstracts ist der 30. September 2023.

Da der inhaltliche Schwerpunkt auf historischen Plünderungs- und Handelspraktiken liegt, freuen wir uns besonders auf Beiträge, die den breiteren Kontext der Plünderungen in China in den Jahren 1900 und 1901 und die weitere Zirkulation dieser Objekte in den folgenden Jahrzehnten beleuchten. Darüber hinaus werden wir Fragen der Museumspraxis diskutieren, so dass auch Beiträge zu Ausstellungsnarrativen und anderen Kontextualisierungen von Objekten aus dem Kontext des „Boxerkrieg“ sehr willkommen sind.

Veranstaltet wird die Tagung vom Forschungsprojekt „Spuren des ‚Boxerkrieges‘ in deutschen Museumssammlungen – eine gemeinsame Annäherung“, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird. Koordiniert vom Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin und in Kooperation mit dem Palastmuseum Peking befragen in diesem Verbundprojekt sieben deutsche Museen ihre Bestände nach Raubgut aus dem ‚Boxerkrieg‘: das Museum Fünf Kontinente in München, das die Tagung ausrichtet, das Museum für Asiatische Kunst und das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin, das Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt (MARKK) und das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg (MK&G), das GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig und das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main.

Die im Rahmen der Tagung geführten Diskussionen werden in einen Leitfaden zum Umgang mit Objekten aus diesem Kontext einfließen, der gemeinsam von den Verbundpartner*innen entwickelt wird.

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an Dr. Christine Howald und Kerstin Pannhorst: boxerprojekt[at]smb.spk-berlin.de.