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BDA-Auszeichnung für die Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie

25.01.2022
Neue Nationalgalerie

Die Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie ist mit dem Ersten Preis vom BDA Berlin (Bund Deutscher Architekten) ausgezeichnet worden.

Die interdisziplinär besetzte Jury lobte besonders die „mit souveräner Präzision und fast unsichtbarer Hand durchgeführte Sanierung“. Die Renovierung zeige, so die Jury, „dass eine Modernisierung denkmalgeschützter Gebäude, um sie energetisch auf den neuesten Stand zu bringen und barrierefrei zu gestalten, ohne Beeinträchtigung ihrer sonstigen architektonischen Qualitäten möglich ist.“ Lobenswert sei auch „wie zeitgenössische Architekt*innen die Arbeit der früheren Generation durch intelligente technische Integration zeitgenössischer Designelemente würdigen und dabei diskret und zurückhaltend bleiben.“

Das von Mies van der Rohe entworfene Haus am Kulturforum Berlin zählt zu den herausragenden Gebäuden der westlichen Moderne. Die Grundinstandsetzung fand von 2016 bis 2021 unter der baufachlichen Verantwortung des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung statt. Das Haus ist seit August 2021 wieder für Besucher geöffnet und präsentiert eine Ausstellung zu Alexander Calder und Hauptwerke der Klassischen Moderne aus der Sammlung der Nationalgalerie.

Die Preisverleihung findet am 3. Mai 2022 statt. Der BDA-Preis Berlin wird alle drei Jahre für beispielgebende Projekte vergeben. 2009 erhielt der ebenfalls von David Chipperfield Architects geplante Wiederaufbau des Neuen Museums auf der Museumsinsel Berlin diesen Preis.