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AICA-Ausstellung des Jahres 2017: „Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er- und 1930er-Jahre aus der Nationalgalerie“

07.11.2017
Sammlung Scharf-Gerstenberg

Die Internationale Vereinigung der Kunstkritiker (AICA) hat „Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er- und 1930er- Jahre aus der Sammlung der Nationalgalerie“ zur Ausstellung des Jahres 2017 gewählt. Die Ausstellung in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin Charlottenburg warf einen neuen, durch den Surrealismus geschärften Blick auf das Phänomen der Neuen Sachlichkeit.

Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin sagt hierzu: „Es freut uns ganz besonders, dass diese Ausstellung Anerkennung gefunden hat, resultiert sie doch aus einer seit Jahren dezidierten Auseinandersetzung und intensiven Beschäftigung mit der Sammlung der Nationalgalerie. Denn das Arbeiten mit der Sammlung gehört zu den tragenden und unverzichtbaren Säulen einer Museumsarbeit, auch um den Kanon der Kunstgeschichte immer wieder aufs Neue kritisch zu hinterfragen.“

Die Kuratorin der Ausstellung, Kyllikki Zacharias, führt weiter aus: „Neben dem Vergnügen, das es mir bereitet hat, die Bestände der Nationalgalerie nach neuen Gesichtspunkten zu durchforsten und dabei manchen Schatz heben zu können, ist es mir eine besondere Freude, damit auch zur Wiederentdeckung von vielen Künstlern beigetragen zu haben, die zu Unrecht völlig in Vergessenheit geraten sind.“