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100.000 Besucher*innen in der Ausstellung „Secessionen. Klimt, Stuck, Liebermann“

01.09.2023
Alte Nationalgalerie

Am Donnerstag, 31. August 2023, begrüßten Ralph Gleis, Direktor der Alten Nationalgalerie und Kurator der Ausstellung, und André Odier, Geschäftsführer der Freunde der Nationalgalerie, die französische Studentin Valentine S. (21) und ihre Freundin Lisa (21) aus Nantes als 100.000 Besucherinnen der Ausstellung „Secessionen. Klimt, Stuck, Liebermann“. Bei ihrer ersten Reise nach Berlin folgten sie einer Empfehlung von Freunden und besuchten die Alte Nationalgalerie.

Wir waren uns bewusst, dass diese Ausstellung das Potenzial für einen Publikumserfolg hat. Mit 100.000 Besucher*innen schon nach der Hälfte der Laufzeit haben wir allerdings nicht gerechnet. Das ist eine schöne Bestätigung für uns!

Ralph Gleis, Direktor der Alten Nationalgalerie

Die Ausstellung „Secessionen. Klimt, Stuck, Liebermann“

Die Ausstellung „Secessionen. Klimt, Stuck, Liebermann“ widmet sich erstmals den drei Kunstmetropolen München, Wien und Berlin an der Jahrhundertwende im Vergleich. Mit dem Aufbruch in die Moderne drängten die künstlerischen Avantgarden nach inhaltlicher und institutioneller Freiheit. Zahlreiche Künstler*innen der neuen Kunstströmungen Symbolismus, Jugendstil und Impressionismus wurden zuerst auf den viel beachteten Secessionsausstellungen präsentiert.

Die Gegenüberstellung der drei Secessionen verdeutlicht gemeinsame Ziele und Ambitionen jenseits der spezifischen lokalen Ausprägung und beleuchtet das Phänomen der Secessionen für die Kunstentwicklung in Westeuropa. Neben neuen Ausstellungsformaten zählten dazu die Internationalität und die Förderung von Avantgarde in jeder Form, die nicht zuletzt innovativen Strömungen wie Impressionismus und Symbolismus auch im deutschsprachigen Raum zum Durchbruch verhalf.

Die Ausstellung umfasst rund 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken von 80 Künstler*innen. Neben vielen neu zu entdeckenden Künstler*innen rückt die Kooperation mit dem Wien Museum das Œuvre Gustav Klimts mit zahlreichen Beispielen in den Mittelpunkt, das erstmals in diesem Umfang in Berlin gezeigt werden kann. Von Mai bis Oktober 2024 wird die Ausstellung im Wien Museum zu sehen sein.