100.000 Besucher*innen bei „Cinderella, Sindbad & Sinuhe" im Neuen Museum

11.06.2019
Neues Museum

Bereits in den ersten sechs Wochen Laufzeit wurde in der Ausstellung „Cinderella, Sindbad & Sinuhe. Arabisch-deutsche Erzähltraditionen“ im Neuen Museum eine sechsstellige Besucherzahl erreicht. Die Kuratorinnen der Ausstellung begrüßten die einhunderttausendste Besucherin persönlich.

Nachdem bereits zur Eröffnung der Sonderausstellung „Cinderella, Sindbad & Sinuhe. Arabisch-deutsche Erzähltraditionen“ am 17. April 2019 sehr großer Andrang geherrscht hatte, bleibt das Interesse an der dreisprachigen Schau (deutsch/englisch/arabisch) seither ausgesprochen groß. Nach nur sechs Wochen wurde mit Giovanna Modafferi (32) aus Italien, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Antonio Grillo (35) die Ausstellung besuchte, die einhunderttausendste Besucherin begrüßt. Die Kuratorinnen der Ausstellung Prof. Dr. Verena Lepper, Anke Weber und Sarah Wessel überreichten ihr zu diesem Anlass im Neuen Museum einen Blumenstrauß und einen Ausstellungskatalog.

Die einhunderttausendste Besucherin ist aus Süditalien angereist

Frau Modafferi, die in der Region Kalabrien in Süditalien im öffentlichen Dienst angestellt ist, zeigte sich begeistert von der Ausstellung und der Gestaltung. Auch unterstrich sie die besondere Bedeutung des Themas: der Vielfalt und den verbindenden Gemeinsamkeiten verschiedener Kulturen. Gerade im Hinblick auf geflüchtete Menschen in Deutschland findet sie es wichtig, „die kulturellen Gemeinsamkeiten zwischen der arabischen und deutschen Welt zu thematisieren und zu zeigen“.

Die Ausstellung: "Cinderella, Sindbad & Sinuhe. Arabisch-deutsche Erzähltraditionen"

Zum ersten Mal widmet sich im Neuen Museum eine Ausstellung dem reichen kulturellen Erbe von Erzähltraditionen aus dem Alten Ägypten, der arabischen Welt und Deutschland. Die Bandbreite reicht dabei von altägyptischen Papyri über die von den Brüdern Grimm gesammelten Geschichten sowie die Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht bis hin zu modernen Pop-Up-Büchern und Comics. Rund 100 Objekte werfen spannende Schlaglichter auf eine 4.000-jährige Kulturgeschichte.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin und der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). Sie wurde großzügig durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell gefördert. Ferner wurde sie unterstützt durch den Council der Arabischen Botschafter in Berlin und der Mission der Liga der Arabischen Staaten in Berlin sowie MDT-tex.

"Cinderella, Sindbad & Sinuhe. Arabisch-deutsche Erzähltraditionen" ist noch bis zum 18. August 2019 im Neuen Museum zu sehen.