Als Gewinner des Baloise Art Prize 2018 und anlässlich seiner Einzelausstellung The Voice Before the Law im Hamburger Bahnhof spricht Lawrence Abu Hamdan mit Haytham El-Wardany über gemeinsame Forschungsinteressen und die politischen Dimensionen des Sprechens.

Lawrence Abu Hamdan wurde in Amman, Jordanien geboren, lebt zurzeit in Beirut, Libanon und bezeichnet sich selbst als „Private Ear“ („Klangdetektiv“). Seine Arbeiten setzen sich mit der politischen Dimension des Zuhörens auseinander. Das Interesse des Künstlers an Geräuschen und ihrer Überschneidung mit Politik hat seinen Ursprung in dessen Vergangenheit als tourender Musiker und als Instrukteur für Sound zum Selbermachen. 2017 promovierte Abu Hamdan am Centre for Research Architecture am Goldsmiths College in London und war im selben Jahr DAAD-Stipendiat in Berlin.

Der Autor Haytham El-Wardany wurde in Kairo, Ägypten geboren und lebt in Berlin. Sein neuestes Buch „The Book of Sleep“ („Das Buch des Schlafes“) wurde 2017 bei Alkarma in Kairo herausgegeben. Im Jahr 2013 veröffentlichte er „How to Disappear“ („Wie man verschwindet“) bei der arabischen Verlagsinitiative Kayfa-ta (Wie man). Das Buch befasst sich mit dem Wesen des Zuhörens und versucht, die Potenzialität passiver Tätigkeiten auszuloten. Derzeit beschäftigt sich El-Wardany mit dem Vermächtnis antiker Märchen sowie mit sprechenden Tieren als politische Geschöpfe.

Gespräch und Lesung auf Englisch mit Lawrence Abu Hamdan und Haytham El-Wardany

Künstlergespräch | Lesung

Angebote für: Erwachsene
Termin: Do 05.12.2019 18:30 Uhr - 19:30 Uhr
Ort: Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Treffpunkt: Aktionsraum
Kosten: Kostenfrei
Ausstellung: Lawrence Abu Hamdan. The Voice Before the Law
Sammlung: Nationalgalerie

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