Elefantengeschichten
Moghulindische Miniaturmalerei

14.06.2019 bis 11.08.2019
Pergamonmuseum

Was macht man mit 11.300 Elefanten?

So viele dieser großen Dickhäuter besaß Jahangir (1605-1627), einer der bedeutendsten Herrscher der indo-islamischen Moghul-Dynastie. Ihr Auftreten bei Festen und Umzügen war Teil der repräsentativen Selbstdarstellung des Herrschers. Elefantenkämpfe waren eine beliebte Unterhaltung bei Hofe, sie auszurichten gehörte zu den Vorrechten des Herrschers. Die Lieblingselefanten des Herrschers hatten eine eigene Dienerschaft und wurden mit prächtigen Decken und Zaumzeug geschmückt.

Diese große Bedeutung der Elefanten spiegelt sich auch in der Miniaturmalerei, die im Auftrag der Moghul-Herrscher entstand. Das Spektrum reicht von individuellen Porträts einzelner Tiere bis zu erzählerischen Darstellungen berühmter Elefantenkämpfe oder der Jagd auf Elefanten.

Vielschichtige Beziehungsgeschichte von Mensch und Elefant

Auch in anderen Teilen der islamischen Welt wurden Elefanten im Krieg eingesetzt, zur Schau gestellt oder in naturgeschichtlichen Abhandlungen studiert. Die Kenntnis der Tiere war jedoch weniger verbreitet und um ihre wundersamen Fähigkeiten rankten sich phantastische Geschichten wie die Erzählung vom Einhorn, das den Elefanten jagt. Darstellungen dieser eher mythologischen oder symbolischen Aspekte des Elefantenbildes finden sich im Architekturdekor oder auf Gebrauchsgegenständen.

Die Ausstellung illustriert Aspekte dieser vielschichtigen Beziehungsgeschichte von Mensch und Elefant. Neben Blättern aus moghulindischen Sammelalben des 17. Jahrhunderts werden auch iranische Keramikfliesen oder ägyptische Lüsterkeramiken gezeigt. Kurze Auszüge aus Originaltexten liefern die Geschichten zu den Bildern.

Besuchereingang

James-Simon-Galerie, Bodestraße
10178 Berlin

eingeschränkt rollstuhlgeeignet
Bitte beachten Sie: Seit dem 13. Juli 2019 ist die James-Simon-Galerie der alleinige Zugang zum Pergamonmuseum.
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Hinweise für Gruppenbesuche im Neuen Museum und im Pergamonmuseum (PDF)

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