Im Kontext mit der Ausstellung „Rudolf Belling. Skulpturen und Architekturen“ (8. April – 17. Septem­ber 2017) fanden ab Herbst 2016 in der Nationalgalerie in Zusammenarbeit mit dem Rathgen-Forschungslabor Untersuchungen zweier farbiger Gipsplastiken statt, die zwar mit „Belling“ signiert waren, deren Zuschreibung jedoch nicht eindeutig war. Neben Archivrecherchen erfolgten auch kunsttechnologische Untersuchungen, deren Ergebnisse Anhaltspunkte für eine Diskussion liefern sollten. Die Maltechnik der beiden Figuren wurde im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Lupe genommen“, doch besonderes Augenmerk galt dem Spektrum der verwendeten Pigmente, welche an einem Elektronenmikroskop mit der Röntgenfluoreszenz-Methode untersucht wurden.

Im Rahmen des Vortrags werden Resultate der Analysen sowie Schlussfolgerungen für die Zuschreibung vorgestellt. Das Projekt stellt ein typisches Beispiel musealer Arbeit in einem Team aus Kunsthistorikern, Naturwissenschaftlern und Restauratoren dar.

Referentin: Alexandra Czarnecki

Die beiden Turandot-Figuren Tartaglia und Trufaldino – von Rudolf Belling?

Von Restauratoren erforscht

Vortrag

Angebote für : Erwachsene
Termin : Do 07.06.2018 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
Ort : Bode-Museum
Treffpunkt : Information
Kosten : 0 EUR Anmeldung : nicht erforderlich
Sammlung: Gemäldegalerie
Veranstaltungsreihe : Von Restauratoren erforscht | Vortragsreihe

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