Werkstattgespräch mit Jun.-Prof. Dr. Christopher Busch, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Der Vortrag gibt einen Überblick über ausgewählte Kontexte, in denen ein von Johann Friedrich Unger bekannt gemachter Fraktur-Schnitt seit Mitte der 1790er Jahre dazu verwendet wird, literarische Bedeutsamkeit zu erzeugen. Von Karl Philipp Moritz bis Max Goldt profitiert die deutsche Literatur von den Formgewinnen, die sich mit der Unger-Fraktur erzielen lassen. Daher plädiert der Vortrag für einen Formbegriff, welcher es erlaubt, buchmediale Visualität als einen zentralen Aspekt des Literarischen zu perspektivieren.

Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu, Dr. Michael Lailach, Dr. Christina Thomson

Die Vortragsreihe Visuelle Systeme – interdisziplinäre Perspektiven auf Schrift und Typografie ist eine Kooperation der Staatsbibliothek zu Berlin und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin.

Formreservoir Unger-Fraktur. Zur Literatur- und Ideengeschichte von Typographie

Vortragsreihe: Visuelle Systeme

Vortragsreihe

Angebote für: Erwachsene
Termin: Di 03.03.2020 18:15 Uhr - 20:00 Uhr
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin - Potsdamer Strasse
Treffpunkt: Simón-Bolivar-Saal
Kosten: kostenfrei
Anmeldung: nicht erforderlich
Sammlung: Kunstbibliothek
Veranstaltungsreihe: VISUELLE SYSTEME – Interdisziplinäre Perspektiven auf Schrift und Typografie

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