Projekt zur Erforschung und Analyse von Gemälden mithilfe der Neutronenautoradiografie

Dank der Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin ist es der Gemäldegalerie seit über zwanzig Jahren als einzigem Museum weltweit möglich, die Untersuchungsmethode der Neutronenautoradiografie (NAR) und der Gammaspektroskopie systematisch anzuwenden und in ihre Museumsarbeit einzubeziehen.

Die Neutronenautoradiografie ist eine äußerst vielseitige und erfolgreiche Methode zur zerstörungsfreien Untersuchung von Gemälden. Sie gibt Aufschluss über die verwendeten Pigmente, den Pinselduktus, den Erhaltungszustand der Malschichten und die verschiedenen Stadien der Werkgenese. Zusammen mit anderen technischen Untersuchungsmethoden bietet die Neutronenautoradiografie damit besondere Möglichkeiten, Einblick in den Schaffensprozess eines Malers zu nehmen. Das langfristige Kooperationsprojekt dient der wissenschaftlichen Neubearbeitung von Gemälden.

Kooperationspartner: Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH Helmholtz-Zentrum Berlin
Ansprechpartner: Claudia Laurenze-Landsberg, Restauratorin, Gemäldegalerie; Christoph Schmidt, Fotograf, Gemäldegalerie