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James-Simon-Galerie lockt am Eröffnungswochenende über 40.000 Besucher*innen an

15.07.2019
James-Simon-Galerie

Mit einem bunten Aktionstag am Samstag, den 13. Juli 2019 wurde die James-Simon-Galerie für den Publikumsverkehr geöffnet. Der Andrang auf der Museumsinsel war riesig, so dass auch am folgenden Sonntag noch tausende Besucher*innen in das neue zentrale Eingangsgebäude strömten. Insgesamt folgten an diesem Sommerwochenende mehr als 40.000 Besucher*innen der Einladung in das neue Haus – und übertrafen damit alle Erwartungen.

Das Eröffnungsfest bot ein umfangreiches Aktionsprogramm für Kinder, Familien und Erwachsene. Bei den zahlreichen Architekturführungen, Kurator*innenführungen oder den Entdeckungstouren erkundeten die Besucher*innen die James-Simon-Galerie. Die Besucher*innen informierten sich zudem in Ausstellungsgesprächen und Workshops über Wissenswertes zur Architektur des neuen Gebäudes und den Highlights im Neuen Museum und Pergamonmuseum.

Bereits am Mittag betraten über 13.000 Besucher*innen die James-Simon-Galerie und nahmen von hier aus ihren Weg in das Pergamonmuseum und das Neue Museum. Denn die James-Simon-Galerie dient auch als alleiniger Zugang zum Pergamonmuseum und über die unterirdische Archäologische Promenade als einer von zwei Zugängen zum Neuen Museum. Am gesamten Wochenende besuchten knapp 15.500 Gäste diese beiden Häuser. 

James-Simon-Galerie

Als Besucherzentrum und Empfangsgebäude mit Garderobe für die gesamte Museumsinsel übernimmt die James-Simon-Galerie zentrale Servicefunktionen. Neben Tickets und Informationen zu allen Häusern finden Besucher*innen hier ein Café, einen Museumsshop, ein Auditorium und einen Raum für Sonderausstellungen.

Ein umfangreiches gastronomisches Angebot auf der Außenterrasse am Kupfergraben komplettiert das funktionale Gebäude. Café und Restaurant der James-Simon-Galerie werden übrigens auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich sein.

Ausstellung „Nah am Leben“

Am 30. August 2019 wird die große Sonderausstellungshalle im Untergeschoss der James-Simon-Galerie mit der Sonderausstellung „Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei“ Premiere feiern. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Berliner Gipsformerei zeigen die Staatlichen Museen zu Berlin die Sonderausstellung zum Thema der Lebend- bzw. Naturabformung als eine seit der Antike überlieferte Praxis der bildnerischen Annäherung an das Leben.