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„Skypiece" von David Black (1972)

Die Restaurierung und teilweise Neuproduktion des 1971/72 durch den US-amerikanischen Künstler, David Black im Rahmen eines DAAD Stipendiums speziell für den Standort im Becken des Skulpturengartens konzipierten „Skypiece“ war ein außergewöhnliches und anspruchsvolles Projekt.

Ein Großteil der Elemente der Skulptur war durch Alterungsprozesse und Witterungseinflüsse so stark verändert, dass eine Restaurierung nicht möglich war. In Abstimmung mit dem Künstler – über seinen Sohn, Eric Black – wurde beschlossen diese Elemente neu und möglichst originalgetreu, aber auch langlebiger zu produzieren. Einige wesentliche Elemente hingegen konnten erhalten und restauriert werden. Das Restaurierungsprojekt wurde durch die Wüstenrotstiftung ermöglicht.

Historische Aufnahme, vermutlich von 1972 © Archiv Neue Nationalgalerie, Berlin

Aufnahme des eingelagerten und durch Alterung stark veränderten Kunstwerkes im April 2017 © Anke Klusmeier, Berlin 2017

Nach Trennung der Edelstahlverkleidung von der Innenkonstruktion ist der Umfang der Korrosion der Stahlelemente sichtbar. Die Innenkonstruktion soll auch aus statischen Gründen nicht wiederverwendet werden. © Anke Klusmeier, Berlin

Die Innenkonstruktion sowie die Bodenplatte werden neu aus Edelstahl gefertigt, um Korrosion zukünftig zu vermeiden. Die originale Edelstahlverkleidung sowie weitere Elemente aus Edelstahl können erhalten werden. © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

Mit einer von den originalen Elementen abgenommenen Form, werden neue Elemente im Tiefziehverfahren hergestellt. © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

Elemente, die ursprünglich aus Polycarbonat gefertigt und durch UV Einstrahlung opak geworden waren und sich stark verfärbt hatten, werden nun aus Acrylglas hergestellt, da dieses Material im Außenbereich die besseren Alterungseigenschaften hat. © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

6 große Hohlkörper werden aus gelaserten, z.T. geformten Einzelteilen zusammengesetzt und verklebt. © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

6 große Hohlkörper werden aus gelaserten, z.T. geformten Einzelteilen zusammengesetzt und verklebt. © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

Spektakulär ist der Moment als die gesamte ca. 700 kg wiegende Oberkonstruktion des Skypiece vom Kran durch die Luft getragen wird und passgenau auf den Metallpfeilern landet. © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

Spektakulär ist der Moment als die gesamte ca. 700 kg wiegende Oberkonstruktion des Skypiece vom Kran durch die Luft getragen wird und passgenau auf den Metallpfeilern landet. © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

Aufsetzen der schweren Elemente. 58 einzelne große und kleine Kunststoffelemente werden vor Ort auf 16 Metallstangen „aufgefädelt“. Alle Verbindungen müssen luft- und wasserdicht sein, um Schmutzeintrag zu verhindern.

Aufsetzen der schweren Elemente. 58 einzelne große und kleine Kunststoffelemente werden vor Ort auf 16 Metallstangen „aufgefädelt“. Alle Verbindungen müssen luft- und wasserdicht sein, um Schmutzeintrag zu verhindern. © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

Installation der Skulptur am 28. Juli 2021 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021

Aufnahme nach Wiederaufstellung © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Hana Streicher 2021


Projektleitung: Hana Streicher, Neue Nationalgalerie Berlin
Planung/Koordination: Anke Klusmeier
Ausführung: Firma Eysenschneyder, Berlin, Firma Nordform-Kunsstoffe, Norderstedt
Laufzeit: 2017 bis 2021