Monica Bonvicini

25.11.2022 bis 07.05.2023
Neue Nationalgalerie

Die Neue Nationalgalerie widmet der Künstlerin Monica Bonvicini eine umfassende Einzelausstellung in der oberen Halle. Neben einigen ihrer bekanntesten Werken der letzten Jahrzehnte werden neue Produktionen gezeigt, die Bonvicinis Interesse für Feminismus und Architektur widerspiegeln.

Monica Bonvicini (* 1965) beschäftigt sich mit öffentlichen und privaten Räumen, in deren Ästhetik und Architektur sich bestehende Geschlechterverhältnisse und Gesellschaftsordnungen manifestieren. In ihren raumgreifenden, oft provozierenden Arbeiten fokussiert die Künstlerin auf solche Machtstrukturen. Ihr Werk changiert dabei zwischen einer Objektsprache, die dem Kommerziellen entnommenen ist, eigens entwickelten, experimentellen Formen sowie einer an den Minimalismus angelehnten Ästhetik von kühler Eleganz.

Teil der Ausstellung wird auch eine Reihe von Neu-Interpretationen von Hauptwerken bekannter Architekten, Designer und Bildender Künstler darstellen, in denen Bonvicini unterschwellige oder übersehene Strukturen eines männlichen Chauvinismus aufdeckt, die weite Bereiche der Moderne kennzeichnen. Im besonderen Fokus steht dabei der Museumsbau Mies van der Rohes selbst als „Ikone der Moderne“.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Potsdamer Straße 50
10785 Berlin

vollständig rollstuhlgeeignet

U-Bahn: Potsdamer Platz
S-Bahn: Potsdamer Platz
Bus: Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie

So 10:00 - 18:00
Mo geschlossen
Di 10:00 - 18:00
Mi 10:00 - 18:00
Do 10:00 - 20:00
Fr 10:00 - 18:00
Sa 10:00 - 18:00

Öffnungszeiten an Feiertagen unter Öffnungszeiten

Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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