09.02.2026
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Zum Beginn des 30. Jubiläumsjahres öffnet sich der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart weiter für sein Publikum: Ein Beirat aus engagierten Persönlichkeiten aus Berlin und Umgebung begleitet die Museumsarbeit. Im März 2026 startet zudem ein erweitertes inklusives Publikumsprogramm mit einer stillen Stunde jeden ersten Mittwoch im Monat.
Der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart setzt sich für eine offene, partizipative Form der Museumsarbeit ein. Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens gründet der Hamburger Bahnhof einen Beirat (Community Advisory Board), der sich aus engagierten Persönlichkeiten, lokalen Initiativen sowie Menschen der Nachbarschaft des Museums zusammensetzt. Der Beirat des Hamburger Bahnhof besteht aus 10 Personen und spiegelt die vielfältigen urbanen Gemeinschaften seiner Umgebung wider. Denn im Museum treffen Kunst und Stadtgesellschaft aufeinander.
Die Verbindung zu Menschen steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Der Beirat bringt wichtige Expertisen ein, mit denen wir die Zukunft des Hamburger Bahnhof und seiner Nachbarschaft gestalten können.
Mathilda Legemah, Strategieentwicklung Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart.
Gemeinsam mit dem Beirat entwickelt das Team des Hamburger Bahnhof neue Perspektiven und Impulse für die Museumsarbeit. Die Mitglieder des Beirats engagieren sich im ersten Jahr der Beiratsgründung innerhalb einer einjährigen Amtszeit, arbeiten eng mit den Mitarbeiter*innen des Museums zusammen, um Probleme zu identifizieren, Möglichkeiten zu erkunden und Maßnahmen für die Zukunft zu empfehlen. Sie teilen Visionen zu Ausstellungen, Programmen, Bildung & Vermittlung, zu Fragen der Zugänglichkeit und Öffnung des Hauses.
Zweiter Aspekt der Öffnung des Hauses anlässlich des 30. Jubiläums ist ein erweitertes inklusives Programm. Die neue „stille Stunde“ ermöglicht ab 4. März jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr ein konzentriertes, stressreduziertes Kunsterlebnis im Hamburger Bahnhof. Ausgewählte Ausstellungen sind mit begrenzter Besuchszahl, ohne große Gruppen zu bewusst ruhig gestalteten Zeiten erlebbar. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderungen oder neurodivergente Personen sowie an alle Besucher*innen mit sensorischen Bedürfnissen, die einen ruhigeren Museumsbesuch bevorzugen – ebenso an ihre Familien, Freund*innen und Begleitpersonen.