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Gründung des GCC (Gallery Climate Coalition) Berlin e. V. in der Neuen Nationalgalerie gewürdigt

09.06.2023
Neue Nationalgalerie

Am Donnerstag, 8. Juni 2023, wurde in der Neuen Nationalgalerie das Gründungstreffen des GCC (Gallery Climate Coalition) Berlin e. V. feierlich begangen. Die internationale Initiative widmet sich der Wissensbildung zu Nachhaltigkeit im Museum und Ressourcen für lokale Kunstinstitutionen. Mitinitiatorin ist die Künstlerin Haley Mellin, derzeit Max Beckmann Stipendiatin der American Academy gemeinsam mit der Neuen Nationalgalerie.

Mit der Vereinsgründung ist GCC Berlin e. V. nun der erste offizielle Ableger von Gallery Climate Coalition in Deutschland. GCC ist eine internationale Vereinigung von Kunstorganisationen mit dem Ziel, gemeinsam die Umweltbelastung im Kunstbetrieb zu reduzieren. Hauptziel der GCC ist die Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Kunstsektor um mindestens 50 Prozent bis zum Jahr 2023 sowie die Etablierung von Zero-Waste Praktiken. GCC wurde 2020 in London gegründet und zuletzt wurde im April 2023 die GCC New York ins Leben gerufen.

Es ist uns eine Ehre, die Gründung von GCC Berlin, eine so wichtige initiative, in der Neuen Nationalgalerie angemessen würdigen zu können. Vor allem Dingen bin ich dankbar, dass unsere Max Beckmann Stipendiatin Haley Mellin derart wichtige Innovationen mitbefördert.

Klaus Biesenbach, Direktor Neue Nationalgalerie

Bereits 2020 trafen sich Künstler*innen in Berlin im Rahmen der internationalen Initiative GCC, zuletzt im Mai 2022 im Kunstraum Callie’s. Der Berliner Vereinsgründung voraus ging im Mai 2023 eine Reihe interner Workshops zu nachhaltiger Museumsarbeit, veranstaltet von der Künstlerin und Naturschützerin Haley Mellin in der Neuen Nationalgalerie. Teilnehmende waren unter anderem Dirk Messner, Präsident des Bundesumweltamts, und Berliner Künstler*innen wie Simon Denny, Olafur Eliasson, Katharina Grosse oder Tino Sehgal sowie Mitarbeitende des Museums. Mellin ist Max Beckmann Stipendiatin der American Academy und Neue Nationalgalerie. Sie initiierte 2017 das Projekt „Art to Acres“ und ist Mitglied des von ihr gemeinsam mit Klaus Biesenbach 2020 gegründeten Environmental Council des Moca, Los Angeles.

Als Teil der Vereinsgründung in Berlin wird die Website barder.art gelauncht, über die Berliner Kunstinstitutionen das Teilen von Ressourcen und Materialien koordinieren können.