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Tehran 50.
Ein halbes Jahrhundert deutsche Archäologie in Iran

02.12.2011 bis 04.03.2012
Pergamonmuseum

Tehran 50 feiert die Gründung der Abteilung Teheran durch das Deutsche Archäologische Institut (DAI) vor fünfzig Jahren. 1961 nahm die Abteilung ihre Arbeit auf, seit 1996 ist sie als Außenstelle an die Eurasien-Abteilung des DAI angeschlossen.

Die Vergangenheit Irans hat seit jeher Forscher fasziniert und Reisende angeregt, das Land zu erkunden. Orte wie Persepolis versprachen reiche Erkenntnisse über eine Vergangenheit, die auch aus europäischer Sicht einflussreich war. Die Ausstellung führt den Zuschauer zunächst in eine Zeit, in der Ausgraben nicht alltäglich war. Die Arbeiten in einem Land, das keine eigene Archäologie betrieb, waren fachlich spannend und menschlich herausfordernd. Ernst Herzfelds Forschungen in Persepolis illustrieren das eindrücklich.

Tehran 50 erzählt die Geschichte der Archäologie in Iran aus zwei Blickwinkeln. Der zweite Weltkrieg und seine Folgen standen der Gründung einer Außenstelle lange entgegen. 1961 wurde die Abteilung etabliert und die am Takht-e Solaiman bereits begonnenen Grabungen institutionalisiert. Dabei umfassen die Untersuchungen die persische Geschichte von der Prähistorie bis in die Qadjarenzeit. Neben dem "Blick von außen" zeigt Tehran 50 auch den "Innenblick" - also die Sicht seitens der Iraner auf Arbeiten von Deutschen in ihrem Land. Beleg dafür ist das Archivmaterial des Instituts, zeitgenössische Presse und Filmmaterial. Tehran 50 dient schließlich auch als Schaufenster in die Zukunft. In eine Zukunft, die zahlreiche Möglichkeiten bereithält, die aktive Zusammenarbeit von Forschern verschiedener Nationen zu intensivieren.

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James-Simon-Galerie, Bodestraße
10178 Berlin

eingeschränkt rollstuhlgeeignet
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Lageplan für Einzelbesucher im Neuen Museum und im Pergamonmuseum (PDF)
Hinweise für Gruppenbesuche im Neuen Museum und im Pergamonmuseum (PDF)

 

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