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Neubearbeitung der "Sammlung trojanischer Althertümer" Heinrich Schliemanns

Seit mehreren Jahren finden in Kooperation mit verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen Untersuchungen an der 9.700 Inventarnummern umfassenden trojanischen Sammlung statt, die durch Schenkung des Ausgräbers Heinrich Schliemann in den 1880er-Jahren in das Museum für Vor- und Frühgeschichte nach Berlin gelangte. In einer ersten, 2008 erschienen Publikation wurden größere Teile der Sammlung detailliert vorgestellt.

Fast alle Edelmetallobjekte der Schliemann-Sammlung wurden 1945 von der Sowjetunion als Kriegsbeute beschlagnahmt. Sie werden heute im Puschkin-Museum in Moskau präsentiert. Eine Kooperation mit Moskau zur Anwendung neuer analytischer Verfahren ist in Vorbereitung. Derartige Untersuchungen sind bereits an den wenigen in Berlin verbliebenen Gold- und Silberobjekten, koordiniert durch den Chefrestaurator des Museums für Vor- und Frühgeschichte, Hermann Born, vorgenommen worden.  


Wissenschaftliche Leitung: Museum für Vor und Frühgeschichte
Kooperation: Prof. Dr. Dieter Hertel, Universität Köln, und Prof. Dr. Ernst Pernicka, Universität Tübingen
Ansprechpartner: Dr. Bernhard Heeb, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Museum für Vor- und Frühgeschichte
Dauer: 2008 (Der zweite Band ist für 2014 geplant)