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Diversität als Narrative, Diversität als Wirklichkeit


Diversität als Narrative, Diversität als Wirklichkeit: Repräsentation der neuen Stadtgesellschaft im Museum für Islamische Kunst - Diversitätsentwicklung am Museum für Islamische Kunst

Mit dem Vorhaben „Diversität als Narrative, Diversität als Wirklichkeit“ möchte das Museum für Islamische Kunst die durch Migration geprägte Vielfalt der Berliner Stadtgesellschaft nachhaltig in seiner Arbeit abbilden.

Mithilfe einer entsprechenden Themensetzung, der Etablierung partizipativer und reflexiver Formate und Räume sowie dem Aufbau von Kooperationen mit Berliner Akteur*innen strebt das Museum an, Perspektiven und Positionen der lokalen Stadtgesellschaft stärker ins eigene Haus zu holen und anzuerkennen. Dabei sollen diese in den eigenen Arbeiten und den unterschiedlichsten Bereichen stärker inkludiert und damit einhergehend die kulturelle und gesellschaftspolitische Teilhabe bislang nicht erreichter Gruppen gestärkt werden.

Insbesondere Berliner*innen mit biographischen Bezügen zu den kultur- und kunstgeschichtlichen Objekten beziehungsweise den Herkunftsregionen der Sammlungsstücke sollen stärker erreicht werden.

Indem das Museum aktiv auf die Berliner Stadtgesellschaft zugeht und Kontakte zu unterschiedlichen Personengruppen und Communities geknüpft werden, sollen Möglichkeiten der Zusammenarbeit gemeinsam erkundet und relevante bislang nicht beachtete Inhalte und Perspektiven sichtbar gemacht werden.

Die Umsetzung des Vorhabens „Diversität als Narrative, Diversität als Wirklichkeit“ setzt an unterschiedlichen Punkten an: Zum einen wird die Gründung eines Beirats vorgesehen, dessen Zusammensetzung die Diversität der Berliner Stadtgesellschaft und ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen widerspiegeln soll. Zudem soll durch Veranstaltungsreihen zu unterschiedlichen Fragen von Diversität und kultureller Vielfalt das Thema stärker in die Programmatik des Hauses sichtbar werden.

Geplant sind außerdem partizipative Projekte, die Teilhabe und Aneignungsprozesse unterstützen. Damit erhofft sich das Museum für Islamische Kunst die Repräsentation der vielfältigen Berliner Stadtgesellschaft im Museum als öffentlichem Raum und die Sichtbarwerdung unterschiedlicher Perspektiven auf die Arbeit des Hauses mit einer Sammlung, zu der viele Berliner*innen biographisch bedingte Bezüge haben.
 

Team: 360°-Agentinnen: Nushin Atmaca und Dolly Abdul Karim
Förderer: Gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes
Laufzeit: 1. August 2019 – 31. Juli 2023