Wiedervereinigung und Migration: Zwischen Euphorie, Gewalt und Enttäuschung

Termin:
Sa 05.11.2022 16:00 Uhr - 17:30 Uhr
Ort:
Museum Europäischer Kulturen
Angebot:
Vortrag / Erwachsene
Anmeldung:
erforderlich

Die deutsche Wiedervereinigung wird im Rückblick häufig positiv – mit Chancen und Aufbruch – assoziiert. Gerade für Migrant*innen war sie jedoch häufig mit Marginalisierungserfahrungen und Verunsicherungen verbunden. Von alltäglichen Anfeindungen und Übergriffen bis hin zu Pogromen wie in Rostock, Solingen und Mölln – die frühen 1990er Jahre waren für viele eine Zeit der Gewalt und der Angst. Die Historikerin Maria Alexopoulou greift in ihrem Vortrag diese „andere“ Geschichte der Wiedervereinigung auf. Sie thematisiert dabei auch Kontinuitäten und Brüche des Rassismus in Deutschland seit 1945. 

Maria Alexopoulou ist Historikerin und promovierte 2010 an der FU Berlin. Sie forscht seit 2013 zur Geschichte der deutschen Einwanderungsgesellschaft an der Universität Mannheim und der TU Berlin.

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Online-Anmeldung empfohlen.

Bitte beachten Sie die am Veranstaltungstag gültigen Aktuellen Informationen für Besucher*innen während der Corona-Pandemie.

 

Wiedervereinigung und Migration: Zwischen Euphorie, Gewalt und Enttäuschung
Sa 05.11.2022 16:00 Uhr - 17:30 Uhr