sachen machen
Tomas Schmit. Zeichnung, Aktion, Sprache 1970–2006

15.09.2021 bis 09.01.2022
Kupferstichkabinett

Als sich 1964 die europäische Fluxus-Gruppe auflöste, zog sich Tomas Schmit (1943–2006), der sich als Performer an den Aktivitäten der Gruppe beteiligt hatte, allmählich von der Aufführungspraxis zurück. Ab 1966 widmete er sich vorrangig dem Schreiben und Zeichnen.

Doch die Idee der Bühne als einem Ort, an dem eine Handlung vor einem Publikum zur Aufführung gelangt, war damit nicht aus seiner Kunst verschwunden: Das Zeichenpapier avancierte zum neuen Schauplatz seines künstlerischen Credos „sachen machen“. Auf dem Papier inszenierte Schmit fortan „die Aufführung des Zeichnens“.

Während sich die Sonderausstellung im Kupferstichkabinett auf Schmits zwischen 1966 und 2006 entstandene Arbeiten auf Papier konzentriert, werden die Fluxus-Aktivitäten des Künstlers parallel im Neuen Berliner Kunstverein beleuchtet.

Ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) und des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst, dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin und dem tomas schmit archiv, Berlin.

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