Fantastische Tierwesen in der Graphik des 15. bis 17. Jahrhunderts

01.02.2022 bis 06.06.2022
Gemäldegalerie

Fantastische Tiere, Fabelwesen und Monster spielen in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur, in Fantasy- und Science-Fiction-Filmen eine große Rolle: Einmal auf einem Glücksdrachen fliegen, einem Niffler bei der Schatzsuche folgen, einen Ork besiegen oder mit einem sprechenden Fuchs befreundet sein, wer wollte das nicht? Neben den klassischen Fabeltieren wie Drache, Einhorn oder Greif gibt es zahlreiche Neuschöpfungen wie den Grüffelo oder Schlickschlupfe und Flubberwürmer aus den Romanen von J. K. Rowling, die die Fantasie von Generationen beflügeln.

Seit dem Altertum beschäftigen sich Autoren und Künstler mit realen Tieren und zauberhaften Geschöpfen, deren Existenz in Legenden beschworen, in enzyklopädischen Kompendien beschrieben und in Kunstwerken erdacht wurde. Bereits ägyptische Skulpturen, griechische Vasen und persische Miniaturen zeigen Mischwesen aus verschiedenen Tieren, die religiöse und symbolische Funktionen übernahmen. Zugleich konnten mit ihrer Hilfe unbekannte Naturphänomene erklärt, aber auch Ängste und Fremdheiten thematisiert werden. Die Wandlungsfähigkeit dieser Tierwesen hat die Kunst ebenso beschäftigt wie ihr durchaus ambivalentes Verhältnis zum Menschen, das zwischen dem schrecklich Bösen und dem göttlich Guten changiert.

Die kleine thematische Ausstellung präsentiert rund 20 Druckgraphiken des 15. bis 17. Jahrhunderts aus den reichen Beständen des Kupferstichkabinetts, die fantastische Tierwesen zeigen. Virtuose Kupferstiche und detaillierte Radierungen verdeutlichen die lustvolle Freude am Erfinden und Ausformulieren des Fabelhaften und Merkwürdigen, sei es als Ornament, als Darstellung der Hölle oder als Erzählung der griechischen Mythologie. 

Eine Sonderausstellung des Kupferstichkabinetts in der Gemäldegalerie.

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Einige Hauptwerke der Sammlung können vorübergehend nicht ausgestellt sein: Sammlung auf Reisen
 

 

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